Leuthard Doris, Bundesrätin:
Ich bedanke mich vorerst für die engagierte Diskussion, auch wenn sie ab und zu von Ideologien geprägt war und Emotionen geschürt wurden. Ich glaube, gerade das Thema Kernenergie und das Thema Strompolitik der Zukunft bedürfen einer sehr nüchternen Betrachtung der jetzigen Situation und der Situation der Zukunft, der nächsten vierzig, fünfzig Jahre.
Beginnen wir mit der Sicherheit: Die Sicherheit unserer fünf heutigen Reaktoren ist tatsächlich - Gott sei Dank! - gewährleistet. Das hat das Ensi, das haben auch andere, internationale Fachbehörden mehrfach festgestellt, auch jetzt wieder. Aber es besteht weiterhin ein Restrisiko, es besteht auch für die Zukunft, solange wir die Reaktoren laufen lassen. Der Bundesrat hält dieses Restrisiko aber für tolerierbar, weil wir eine sehr professionelle Aufsicht haben, weil immer wieder nachgerüstet wird. Insofern deckt sich unsere Haltung ja mit jener der Mehrheit dieses Rates.
Mühleberg, das jetzt immer wieder genannt wurde, kann man nicht ganz mit Fukushima vergleichen: Mühleberg steht nicht in einem Erdbebenrisikogebiet; Mühleberg ist trotzdem zusätzlich mit Sicherheitssystemen gegen Erdbeben und Hochwasser geschützt; Mühleberg hat ein zweites massives Containment; und Mühleberg hat sogar ein zusätzliches Kühlwasserreservoir im Containment. Das sind alles Dinge, die in Fukushima leider nicht vorhanden waren.
Wir haben für alle Reaktoren ausgezeichnete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für unsere Bevölkerung einen guten Sicherheitsjob machen. Deshalb ist der Bundesrat nicht bereit, die Reaktoren vorzeitig abzuschalten. Wir wollen sie so lange laufen lassen, als sie sicher betrieben werden können. Diese Sicherheit ist nicht eine politische Frage, sie ist eine Frage der Wissenschafter, der Experten, die uns hierfür mit einer unabhängigen Meinung die Garantie geben. Das ist das Konzept, und deshalb wäre es auch falsch, für die Zukunft jetzt plötzlich Laufzeitbeschränkungen ins Gesetz zu schreiben. Die Schweiz hat sich immer für die Priorität Sicherheit entschieden, und das soll auch in Zukunft so gelten.
Das Unglück in Fukushima hat trotzdem punkto Sicherheit eine Relevanz für uns. Unsere Bevölkerung, das wurde von mehreren Rednerinnen und Rednern betont, hat emotional reagiert, und zwar in einem Ausmass, bei dem wir feststellen müssen: Ein Leben mit Risiken ist nicht unbedingt das, was unsere Bevölkerung möchte; sie möchte das begrenzt halten. Also stellt sich jetzt, wo wir uns in einer entsprechenden Phase befinden, die berechtigte Frage: Bauen wir neue KKW als Ersatz, oder bauen wir sie nicht und suchen nach neuen Technologien, die dieses Restrisiko eliminieren? Wir im Bundesrat kommen in dieser Frage zum Schluss: Wir möchten dieses Restrisiko nicht weitere vierzig, fünfzig, sechzig Jahre perpetuieren lassen. Wir möchten für die Zukunft neue Technologien, Alternativen aufbauen, damit die Versorgung gewährleistet ist, damit sie weiterhin sauber ist, auch wirtschaftlich, aber eben ohne dieses Restrisiko.
Ich danke der FDP, die sich in dieser Frage schon bewegt hat und heute auch klar dargelegt hat, dass sie die heutige Generation von Kernkraftwerken nicht will, dass die bestehenden Kernkraftwerke nicht im Rahmen der heutigen Technologien ersetzt werden sollen. Es bleibt also die Frage: Kommt dann irgendwann eine neue Kernkrafttechnologie, welche die heutigen ersetzt? Da verstehe ich die FDP und auch die SVP dann nicht mehr.
Eine neue Generation von Kernkraftwerken ist in der Zukunft selbstverständlich möglich. Aber das ist das Prinzip Hoffnung. Wann kommt eine neue Technologie? Kommt sie überhaupt? Ist sie dann marktfähig? Ist sie dann mit weniger Risiken behaftet? Das wissen Sie dann genau nicht; das wissen Sie so wenig wie ich und die Wissenschafter, die daran arbeiten. Das ist der Unterschied zur Strategie des Bundesrates. Ob Sie dem jetzt "Option offenhalten" sagen, ob Sie "Technologieverbot" sagen, die Frage, die sich stellt, und zwar mit dem Kenntnisstand, den wir heute haben, ist einzig und allein: Bauen wir jetzt - nicht später, sondern jetzt? Es geht um diese Frage, die Sie beantworten müssen: Bauen Sie jetzt neue Kernkraftwerke mit der vorhandenen Technologie? Oder sagen Sie: "Ja, vielleicht kommt dann in dreissig Jahren etwas anderes, und deshalb wollen wir uns das so lange offenhalten"?
Der Bundesrat sagt: Wir planen die Energie- und Strompolitik jetzt für die nächsten zwanzig, vielleicht dreissig Jahre. Das können wir überblicken. Was in dreissig, vierzig, fünfzig Jahren ist, wissen Sie nicht, und das weiss ich nicht. Wenn also tatsächlich in dreissig Jahren eine völlig neue Technologie da ist - wie man dem dann auch sagt, ob es die Kernfusion ist, ob es eine vierte Generation von AKW wäre, also eine auf Uran basierte Technologie -, dann wird es wieder Motionen geben. Dann ändert das Parlament das Gesetz so, wie es das dann im Hinblick auf diese neue Technologie möchte. Jetzt aber wollen wir keine neuen Kernkraftwerke bauen. Wir wollen effektiv die bestehenden Kernkraftwerke abschalten, wenn ihr Ende sicherheitstechnisch erreicht ist. Das müssen Sie jetzt entscheiden, und darum geht es heute.
Eine Frage möchte ich auch ins Zentrum der Überlegungen rücken, nämlich die Frage der Zukunft. Wir stehen in einer Situation, in der wir, gestützt auf das heutige Kernenergiegesetz, drei hängige Gesuche für Rahmenbewilligungen haben. Die entsprechenden Unternehmen haben einen Anspruch darauf, dass sie von Ihnen eine Antwort erhalten. Sie haben einen Anspruch auf Behandlung ihrer Gesuche. Wenn Sie sich jetzt also zugunsten der Kernenergie engagieren, entscheiden Sie sich für riesige Investitionssummen für die nächsten vierzig, fünfzig Jahre. Das war eine der Überlegungen des Bundesrates. Ist es effektiv richtig und sinnvoll, jetzt, in dieser Situation, diese Milliardeninvestitionen auszulösen? Oder ist eben Kernenergie keine Technologie der Zukunft?
Wir im Bundesrat kommen angesichts der heutigen Situation zum Schluss, dass die Kernenergie keine Technologie der Zukunft ist. Die heutigen Anlagen verteuern sich jedes Jahr: Es kostet viel Geld, sie sicherheitsmässig à jour zu halten, das Haftungsrisiko muss neu beurteilt werden, und auch die Finanzierung neuer Anlagen wird aufgrund höherer Risikoprämien schwieriger. Die Kernenergie hatte bisher den gewaltigen Vorteil, dass ihre Gestehungskosten sehr gering waren. Das hat sie attraktiv gemacht. Jetzt aber, mit diesen zusätzlich anfallenden Kosten, werden die Gestehungskosten steigen. Das bestreitet niemand. Man kann darüber spekulieren, ob sich die Kernenergie bei diesem Preis - der Preis ist tatsächlich nicht marktkonform, es gibt Verfälschungen, das wissen alle - nach wie vor lohnt.
Die Produktionskosten für die Kernenergie steigen tendenziell also klar. Gleichzeitig wissen wir immer klarer, dass die Kosten für erneuerbare Energien jedes Jahr sinken, und zwar beträchtlich. Dieser Trend - der eine Preis steigt, der andere sinkt - ist ein Faktor, den wir zu berücksichtigen haben. Volkswirtschaftlich gesehen werden sich die Preise für die Produktion somit irgendwann treffen. Vielleicht ist das in fünfzehn Jahren, vielleicht ist es in zwanzig Jahren der Fall, mit Sicherheit aber vor Ablauf von vierzig oder fünfzig Jahren. Das ist aber der Zeitraum, für den Sie sich engagieren, wenn Sie weiterhin in die bestehende Kernkraftwerktechnologie investieren wollen. Volkswirtschaftlich gesehen ist der Preis effektiv kein wesentlicher Faktor mehr, der die Kernenergie attraktiv halten würde, im Gegenteil: Wenn der Bundesrat das Restrisiko hinzurechnet, kommt er zum Schluss, dass es vor allem auch wirtschaftliche Gründe sind, die für einen Ausstieg aus dieser Technologie sprechen.
Etwas hat mir in der Diskussion gefehlt: Die Strompreise sind tatsächlich etwas ganz Wichtiges für die Haushalte und für unsere Wirtschaft. Das weiss ich als frühere
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AB 2011 N 987 / BO 2011 N 987
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Wirtschaftsministerin sehr gut. Aber die Stromproduktionskosten machen je nach Region nur 30, 35, maximal 40 Prozent des Endpreises aus. Auf über 40 Prozent belaufen sich die Netzkosten, und der Rest entfällt auf Steuern und Abgaben von Gemeinden, Kantonen und Bund. Wir reden also lediglich von rund einem Drittel der Stromproduktionskosten, darüber verhandeln wir; dieser Anteil wird in Zukunft ansteigen, wenn wir mehr Strom aus erneuerbaren Energien haben. Es geht nur um diesen Anteil. Der Rest ist vom Entscheid "Kernenergie, ja oder nein?" praktisch nicht beeinflusst. Die Netzinvestitionen müssen wir so oder so tätigen, unser Stromnetz ist von der Kapazität her nicht ausreichend, es ist zu zwei Dritteln an seiner Altersgrenze angelangt. Hier müssen wir respektive die Eigentümer der Stromnetze ohnehin investieren; je nachdem, wie Sie das im Stromversorgungsgesetz umlagern, wird sich das auch auf die Konsumenten niederschlagen.
Ein normaler Haushalt - zwei Kinder, Vierzimmerwohnung - bezahlt im Schweizer Schnitt rund 540 Franken für die Stromrechnung im Jahr; das ist in etwa so viel wie in zwei Wochen für die Krankenkassenprämien. Sie reden hier von einem Strompreisanstieg, wie wenn davon ein wahnsinnig grosser Teil eines Haushaltbudgets betroffen wäre. Das muss man, so meine ich, mit dem ganzen Warenkorb eines Haushaltes vergleichen. Zudem ist der Strompreis in der Schweiz sehr unterschiedlich gestaltet: Wir haben Regionen, in denen für einen Haushalt die Stromrechnung bei 360 Franken liegt, und Regionen, in denen die Stromrechnung für den gleichen Haushalt um 200 Franken höher ausfällt. Das sind sehr grosse Differenzen. Auch ohne die Grundsatzentscheidung des Bundesrates wird dies jedoch in Zukunft weiterhin so sein.
Aber ich bin sehr einverstanden damit, dass der Strompreis für die energieintensiven Industriebetriebe relevant ist. Herr Nationalrat Borer und Herr Nationalrat Killer haben die Frage gestellt: Was tun wir für diese? Da bin ich vollkommen einverstanden, das hat auch der Bundesrat von Anfang an gesagt: Für die stromintensiven Industrien ist jeder Rappen Stromverteuerung entscheidend. Dort müssen wir Lösungen anbieten - wir haben sie bereits in der Schublade. Aber das ist dann Gegenstand der Detailberatung. Das ist im Übrigen heute schon so: Heute schon haben wir hier Spezialtarife. Es ist selbstverständlich, dass wir zu diesen Arbeitsplätzen Sorge tragen.
Ein Wort noch zum Umfeld: Die Strompreise in der Schweiz sind im Vergleich mit dem internationalen Umfeld attraktiv. Wir sind hier im besseren europäischen Mittelfeld. In den Ländern um uns herum und in allen anderen Industriestaaten Europas ist der Strom wesentlich teurer als in der Schweiz - wesentlich teurer! Seit 1995 sind die Produktionskosten in der Schweiz um 15 Prozent zurückgegangen, weil die Anlagen zu rentieren begannen. Auch das ist somit kein Faktor, der es rechtfertigen würde, jetzt den Teufel an die Wand zu malen. Alle unsere Nachbarstaaten mit Ausnahme von Frankreich haben gar keine Kernkraftwerke oder steigen aus, Deutschland, wie Sie wissen, sogar bis 2022, und das auch mithilfe der konservativen, CSU-geprägten Region Bayern - Bayern! Wo bleibt da Ihr Vertrauen in die Kompetitivität der Schweiz? Ich glaube, auch mit dem Strompreis von morgen können wir im europäischen Umfeld durchaus attraktiv sein.
Es wurde mehrfach gesagt, der Bundesrat habe übereilt und ohne klare Grundlagen entschieden. Dazu zwei Worte: Sie wissen alle, dass die heutige Energiestrategie auf den Energieperspektiven 2007 basiert - ausgearbeitet mit Economiesuisse, mit allen Netzbetreibern, in zig Untergruppen, vom Parlament so verabschiedet. Wenn Sie es noch nicht gesehen haben: Diese Energieperspektiven sind auch die Basis für die neue Strategie des Bundesrates. Wir haben alle Szenarien dieser Energieperspektiven neu justiert: auf das grössere Bevölkerungswachstum, auf das grössere Wirtschaftswachstum, auf die grössere Anzahl Quadratmeter, die pro Person als Wohnfläche beansprucht werden, aber auch auf die gestiegenen Ölpreise. Damals hat die Wirtschaft nämlich den Erdölpreis geschätzt, der ja für die Energiestrategie massgebend ist. Den Energieperspektiven 2007 wurden 35 bis 40 Dollar pro Barrel zugrunde gelegt. Sie wissen, heute sind wir beim Vierfachen angelangt. Es gibt auf dem Energiemarkt also effektiv Volatilitäten, die sich nicht genau berechnen lassen. Deshalb hat der Bundesrat die bekannten Szenarien, die bekannten Perspektiven neu ausgelegt. Es ist also kein Schnellschuss, und es gibt keine unseriösen Grundlagen, sondern es gibt eine bestens bekannte Ausgangslage, bei der wir einige Faktoren justiert haben.
Wir sind dann - und ich glaube, das ist eben wesentlich - mit den gestiegenen Preisen für die Kernenergie, für Öl und Gas und den gesunkenen Preisen für viele erneuerbare Energien zum Fazit gekommen, dass wir volkswirtschaftlich hier eine andere, bessere Grundlage haben, als das bei den Energieperspektiven 2007 der Fall gewesen ist. Das können Sie alles nachrechnen und dort auch vertieft analysieren. Das ist wichtig.
Wir stehen in einer Phase, in der es effektiv darum geht zu entscheiden: Soll dieses Land mit dem bestehenden Strommix in die Zukunft gehen, oder sind wir bereit, auch wenn das ambitiös ist, diese 38 Prozent Kernenergie nun kontinuierlich abzubauen? Wollen wir diesen Weg beschreiten? Er ist möglich: Er ist wirtschaftlich möglich, und er ist technisch möglich.
Wenn ich in den vergangenen Jahren eines gelernt habe, so ist es das: Vertrauen in unsere Wissenschaft, in die Technologie und in den Geist unserer Unternehmen zu haben. Sie haben immer wieder bewiesen, dass sie mit klaren Rahmenbedingungen sehr schnell auf eine Krise, auf gestiegene Kosten im Umfeld reagieren, und sie haben immer wieder für Überraschungen gesorgt mit Technologien der Zukunft. Ich glaube an diese Schweiz der Innovation. Ich vertraue auf diese Schweiz der hochstehenden Wissenschaft und auf diesen Hightech-Standort. Das ist doch ein wesentlicher Faktor, der uns zuversichtlich stimmen müsste, dass wir diese Umgestaltung der Energie- und Stromwirtschaft schaffen.
Wir haben Zeit. Es ist dem Bundesrat ganz wichtig, dass wir jetzt nicht von heute auf morgen alles auf den Kopf stellen. Heute fällen Sie mit dem Entscheid über die Motionen einen Grundsatzentscheid, indem Sie den Bundesrat beauftragen, jetzt einmal weiterzudenken und den Aktionsplan sowie die angedachten Massnahmen in eine Vernehmlassungsvorlage zu bringen. Wenn Sie den Anträgen des Bundesrates folgen, werden wir in rund einem Jahr, nachdem wir diese Szenarien mit vielen Playern vertieft haben, eine Vernehmlassungsvorlage auf die Reise schicken. Das ist ein ganz normaler demokratischer Prozess. Vieles muss vertieft werden, viele Fragen müssen geklärt werden. Aber sorry, das ist doch bei jeder politischen Vorlage so!
Heute setzen Sie den ersten Stein und schicken uns auf die Reise. Wir werden die Antworten liefern. Es ist wichtig, dass wir mit den Kantonen, mit der Stromwirtschaft, mit der Wissenschaft, mit unseren Nachbarländern, mit den Netzbetreibern eng zusammenarbeiten und jetzt diese Strategie so ausarbeiten, dass am Schluss das Ganze für alle auf dem Tisch liegt, für alle erklärbar ist. Dann können Sie in Kenntnis der Situation die Vorlage in der Vernehmlassung bachab schicken, Sie können sie in der Gesetzesberatung korrigieren: Das ist Ihre Arbeit als Parlamentarier. Ich vertraue darauf, dass Sie diese Arbeit in aller Seriosität an die Hand nehmen werden.
Heute geht es darum, dass der Weg, den wir beschreiten möchten, von Ihnen grundsätzlich unterstützt wird. Er ist möglich, und er lohnt sich. Es braucht eine gute Planung, es braucht den Konsens und den politischen Willen aller Beteiligten, ihn zu beschreiten. Und es braucht Zeit, die wir haben. Wenn wir uns nicht jetzt auf den Weg machen, verlieren wir wertvolle Zeit. Ein klarer Entscheid ist ein Impuls für die Wirtschaft; ein klarer Entscheid löst Investitionen aus. Mit einem klaren Entscheid verändern Sie auch die Gesellschaft - bei allen Anstrengungen, die jeder Einzelne, jede Einzelne aus unserer Bevölkerung erbringen kann.
Haben Sie den Mut, diesen Grundsatzentscheid zu fällen, haben Sie den politischen Willen, diesen Auftrag zu erteilen!
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AB 2011 N 988 / BO 2011 N 988
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In einem Jahr bekommen Sie dann alle Details nachgeliefert, die Ihnen jetzt noch fehlen.