Gutzwiller Felix (RL, ZH), für die Kommission:
In aller Kürze: Es geht um eine Initiative des Kantons Luzern, ausgelöst, wie auch andere Initiativen, durch Kampfveranstaltungen, die unter der Bezeichnung "ultimate fighting" oder "mixed martial arts" laufen und aufgrund ihrer Grausamkeit gemäss Initiative verboten werden sollten. Die Standesinitiative hat noch eine Reihe weiterer Anliegen.
Wir haben sie in der Kommission am 13. Oktober 2011 zum zweiten Mal diskutiert. Dabei hat das Bundesamt für Justiz eine Übersicht über laufende Arbeiten geboten, denn es sind ähnliche Initiativen deponiert, und es gibt vor allem auch Motionen unserer Nationalratskollegen und -kolleginnen Allemann, Hochreutener und Amherd, die Gelegenheit geboten haben, eine entsprechende Gesetzesarbeit an die Hand zu nehmen. Deshalb war Ihre Kommission der Meinung, dass es jetzt nicht sinnvoll sei, hier weiterzuarbeiten, weil das ja heissen würde, dass wir selber gesetzgeberisch tätig sein müssten.
Wir bitten Sie also, das Geschäft zu sistieren. Da allerdings absehbar ist, dass die Arbeiten länger als ein Jahr dauern werden, muss ein solcher Sistierungsbeschluss dem Nationalrat vorgelegt werden. Sollte dieser nicht zustimmen, wird die Sistierung wirksam, wenn wir daran festhalten; das einfach als Bemerkung zum Verlauf der Dinge.
Ich bitte Sie also, diesem Sistierungsantrag zuzustimmen.