Leuenberger Moritz, Bundesrat:
Ich habe ja einmal gesagt, dass es, was die Dauer einer politischen Generation angeht, manchmal anders kommt, als man denkt. Wenn ich es realistisch anschaue, könnte ich es nicht garantieren; das Projekt wäre rein technisch schon möglich. Auf jeden Fall ist die politische Konfrontation mit einer solchen Vision durchaus möglich. Ich finde, die Diskussion soll auch geführt werden, allerdings auf die ganze Schweiz bezogen - es muss dann schon die ganze Strecke von Genf bis nach St. Gallen sein - und nicht nur auf die Strecke Bern-Zürich beschränkt; das ist mir sehr wichtig.
Sie wissen, dass die betreffende Person in diesem Interview auf ein Blatt gezeichnet hat, wie eine solche Hochgeschwindigkeitsstrecke aussehen würde. Das ergab die Strecke Bern-Zürich, weil nachher das Blatt voll war. Sie hatte die Linie weiterziehen wollen; eigentlich war die Meinung gewesen, dass es bis nach Genf heruntergeht. Es war also eine rein technische Panne, die bei diesem Interview geschehen ist.
Dass wir über die Möglichkeit eines Hochgeschwindigkeitszuges durch die ganze Schweiz politisch diskutieren, ist ja richtig. Das haben wir bei der Swissmetro auch gemacht. Ich habe meine Zweifel, ob das dann so rasch kommt.