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Texte de la question
Le 18 août, un incendie provoqué par la combustion de sodium a détruit la centrale solaire d'Almeria (Espagne), dont la construction a été en grande partie financée par la Suisse. Lorsque le crédit de 5 millions pour cette centrale a été voté, nous avons soulevé le problème du refroidissement au sodium, système qui a été imposé pour l'installation d'Almeria mais qui n'a en fait aucun rapport avec l'énergie solaire (bien que le crédit ait été affecté à tort au développement de ce type d'énergie). Le Conseil fédéral est-il désormais convaincu du danger et des risques énormes que représente le refroidissement au sodium dans les centrales énergétiques? Quelles conclusions en titre-t-il pour d'autres installations?
Réponse du Conseil Fédéral
Bundesrat Schlumpf: Die Solaranlagen in Almeria wurden im Rahmen eines Projektes der IEA, der Internationalen Energieagentur in Paris, mit einem Aufwand von 100 Millionen Franken realisiert. Die Schweiz hat daran aus dem NEFF einen Betrag von 5 Millionen Franken beigetragen. Mit der Botschaft vom 12. April 1978 über die Mitwirkung der Schweiz bei IEA-Energieforschungsprojekten, die vom Parlament angenommen wurde, wurde ein Verpflichtungskredit von 10 Millionen Franken bewilligt. Während der damaligen Behandlung im Rate wurde die Problematik der Natriumkühlung, die Sie, Herr Günter, jetzt aufgreifen, nicht erwähnt. Es spielt aber auch keine Rolle. Der Natriumspeicher von Almeria dient dazu, die hochkonzentrierte Sonnenstrahlung mit Temperaturen von über 1000 Grad aufzunehmen, um dann über einen Wärmeaustauscher Turbinen anzutreiben, die ihrerseits über die Generatoren Strom produzieren. Das so gebrauchte Natrium hat also direkt mit dieser Solartechnik zu tun. Aufgrund seiner Eigenschaft als ausgezeichnetes Wärmeübertragungsmedium erlaubt Natrium den Bau einer kompakten Vorrichtung zur Aufnahme der konzentrierten Sonnenstrahlung. Natriumkühlung ist eine Technologie, die man schon seit über dreissig Jahren anwendet. Die Gefahren, die damit verbunden sein können, sind bekannt. "Unheimliche Risiken", die in der Frage aufgeführt werden, sind damit also nicht verbunden.
Question supplementaire
Günter: Herr Bundesrat Schlumpf hat recht: "unheimliche Risiken" waren in Almeria mit der Natriumkühlung nicht verbunden. Aber, Herr Bundesrat, diese Natriumkühltechnologie dient nicht nur Sonnenkraftwerken, sondern sie ist auch bei den schnellen Brütern, zum Beispiel beim Superphönix, vorgesehen. Wenn ein derartiger Unfall wie in Almeria beim Superphönix in Frankreich passiert und wir Westwind haben, wird es keine Westschweiz mehr geben. Mir ist das Ganze unheimlich, weil man hier letztlich bei einer Sonnenenergieanlage Nukleartechnologie ausprobiert hat. Daher möchte ich den Bundesrat fragen, ob er sich bewusst ist, dass da ein ganz enger Zusammenhang besteht? Ein Unfall wie in Almeria hätte beim Superphönix ernsthafte Konsequenzen. Sollte man nicht daher aus dem Unfall in bezug auf den Superphönix Konsequenzen ziehen? Bundesrat Schlumpf: Die Risiken, die mit der Verwendung von Natrium für Kühlzwecke verbunden sein können, sind unseren Fachleuten durchaus bekannt. Man verwendet dieses Medium bereits seit über dreissig Jahren. Es gibt also auch für einen Einsatz andernorts, nicht nur in Almeria, keine unheimliche, nicht bekannte und nicht abschätzbare Risiken. |