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| 07.07.2011 |
Die Schweizerische Volkspartei reicht eine eidgenössische Volksinitiative «Volkswahl des Bundesrates» mit 110'291 beglaubigten Unterschriften ein. Das Schweizer Volk wird voraussichtlich im Sommer 2014 darüber abstimmen. |
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| 30.04.2009 |
Der Nationalrat lehnt eine parlamentarische Initiative (08.453 «Volkswahl des Bundesrates») von Nationalrat Josef Zisyadis ab. |
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| März 1993 |
Zwei Parlamentarische Initiativen (93.412 und 93.418) der Nationalrätin Leni Robert-Bächtold und des Nationalrates Andrea Hämmerle werden im März 1993 eingereicht. Beide fordern die direkte Volkswahl des Bundesrates und beide werden vom Nationalrat deutlich abgelehnt. |
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| 13.12.1971 |
Nationalrat James Schwarzenbach reicht die parlamentarische Initiative «Bestätigungswahl des Bundesrates durch das Volk» ein: Das Volk solle Bundesräte, welche durch das Parlament gewählt wurden, wieder abwählen können. Diese Initiative wird von den Räten verworfen. |
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| 25.01.1942 |
Das Volk lehnt in der Volksabstimmung das Begehren der Sozialdemokraten «für die Wahl des Bundesrates durch das Volk und die Erhöhung der Mitgliederzahl» mit 67.6% ab. Alle Kantone verwerfen die Initiative. 1943 wird mit Ernst Nobs schliesslich der erste Sozialist in den Bundesrat gewählt. |
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| 29.07.1939 |
Nach der erneuten Nichtwahl eines sozialdemokratischen Kandidaten in den Bundesrat (Emil Klöti 1938) reicht die Sozialdemokratische Partei eine zweite Volksinitiative ein (157'081 gültige Unterschriften). Wieder geht es einerseits um eine Erhöhung der Bundesräte und andererseits um die direkte Volkswahl der Landesregierung. |
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| 04.11.1900 |
Das Volk lehnt die Wahl des Bundesrates durch das Volk in der Volksabstimmung klar mit 65% ab. Auch das Ständemehr wird nicht erreicht: 14 Stände sagen nein und nur 8 Stände nehmen die Initiative an. |
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| 09.06.1899 |
Die Sozialdemokratische Partei und die Katholisch-Konservativen reichen eine eidgenössische Volksinitiative ein (64'685 gültige Stimmen), welche eine Erhöhung der Mitgliederzahl des Bundesrates sowie die Volkswahl des Bundesrates fordert. |
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| 1874 - Totalrevision der Bundesverfassung |
Nationalrat Antoine Carteret setzt sich für die Volkswahl ein. Sein Anliegen wird jedoch deutlich abgelehnt. |
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| 1868 |
Im Buch «La démocratie suisse dans son développement» spricht sich Bundesrat Jakobs Dubs für die Volkswahl des Bundesrates aus – damit würde die Unabhängigkeit der Exekutive sichergestellt. |
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| 1865/1866 - Teilrevision der Bundesverfassung |
Die Nationalräte Friedrich Bernet und Moïse Vautier sowie der Ständerat Wilhelm Vigier sprechen sich für eine Volkswahl des Bundesrates aus. Diese Idee bleibt aber chancenlos. |
Abschnitt des Berichtes der Kommission des Ständerates
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Der spätere Bundesrat Ulrich Ochsenbein unterbreitet dem Verfassungskommission in einem Postulat wiederum den Vorschlag, der Bundesrat solle durch das Volk gewählt werden. Mit 10 zu 9 Stimmen wird dieser Vorschlag knapp abgelehnt. |
Portmann, Jean-Luc; «Histoire du gouvernement fédéral suisse»; Editions Arttesia; 2009; p. 137-138 |
| 24.03.1848 |
Die Verfassungskommission diskutiert über den Wahlmodus der geplanten fünf Bundesräte. Ein Vorschlag sieht vor, dass der Bundespräsident vom Volk und die anderen vier Bundesräte vom Parlament (je zwei pro Kammer) gewählt werden sollen. Schliesslich setzt sich jedoch die Idee durch, dass alle Bundesräte vom Parlament gewählt werden. |
Portmann, Jean-Luc; «Histoire du gouvernement fédéral suisse»; Editions Arttesia; 2009; p. 237 |