Das Majorz- oder Mehrheitswahlverfahren hat eine klare Mehrheitsbildung zum Ziel. Jene Kandidatinnen, die am meisten Stimmen erhalten haben, sind gewählt. Starke Parteien werden bevorzugt, Minderheiten gehen leer aus. Bei den Ständeratswahlen gelangt in 25 Kantonen (ausser dem Jura) das Majorzverfahren zur Anwendung, wobei es verschieden ausgestaltet ist.
Das Wahlverfahren bei den Ständeratswahlen richtet sich nach kantonalem Recht.