Willkommen auf der Seite «politfrauen»

 

Herzlich willkommen auf der Webseite «Politfrauen» der Parlamentsdienste.

Diese Webseite soll die Frauen ermutigen, sich politisch zu engagieren und in die Fussstapfen der Pionierinnen zu treten, die 1971 ins Parlament einzogen. Sie zeigt die Parallelen auf zwischen der ersten Welle der Frauenrechtsbewegung in der Schweiz und der aktuellen Debatte über die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau.

In den illustrierten Beiträgen liegt der Schwerpunkt auf der parlamentarischen Arbeit. Sie stützen sich daher insbesondere auf Auszüge von Protokollen der Sessionen der eidgenössischen Räte. In den neuesten Statistiken zu Frauen in der Politik und den ausgewählten Inhalten des SRF-Archivs steht ebenfalls die parlamentarische Arbeit der Frauen im Mittelpunkt, wobei auch ein Vergleich zum Ausland gezogen wird.

In kurzen Videos kommen Verfechterinnen und Verfechter der Frauenrechte zu Wort: Gabrielle Nanchen, eine der ersten Frauen im Bundesparlament, Pierre Triponez und Jacqueline Fehr, die der Mutterschaftsversicherung im Nationalrat zum Durchbruch verhalfen, oder Ständerätin Liliane Maury Pasquier, Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, die als Massnahme gegen Gewalt und Sexismus in den Parlamenten empfiehlt, mehr Frauen zu wählen.

Dank der Seite «Politfrauen» werden auch die im Bundeshaus organisierten Aktionen und Anlässe sichtbarer gemacht, welche die Begeisterung der Frauen für Politik wecken und die Gleichstellung fördern sollen.

Denn die Schweizer Demokratie ist es sich schuldig, für eine ausgewogene Vertretung der gesamten Bevölkerung, also von Mann und Frau, zu sorgen. Durch die Förderung der Frauenrechte und der Gleichstellung der Geschlechter wird eine gerechtere und verantwortungsvollere Gesellschaft geschaffen, die respektvoller mit Vielfalt umgeht. Die Vertretung und das Engagement von Frauen in der Politik sind für die Verwirklichung dieses Ziels von zentraler Bedeutung.

Der Grundsatz der Gleichstellung der Geschlechter dient nicht nur der Sache der Frau, sondern ist auch im Interesse der Gesellschaft als Ganzes.

Marina Carobbio, Präsidentin des Nationalrates

 Photo Carobbio et Savary

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