​Winterssession 2018

 

Samira Marti wurde als Nationalrätin (SP/BL) vereidigt

Selbstportrait: Mit 24 Jahren bin ich aktuell die Jüngste in der grossen Kammer. Ich komme aus dem ländlicheren Teil des Kantons Basellandschaft. Seit Jahren werden dort Leistungen für die Bevölkerung abgebaut – sei es bei der Bildung, bei den Prämienverbilligungen oder beim öffentlichen Verkehr. Schuld daran ist (auch) die Steuerpolitik des Bundes. Solange es keine sinnvollen Richtlinien gibt, werden die Kantone die Steuern für Unternehmen immer weiter senken, bis gar kein Geld mehr für die öffentlichen Dienste übrig bleibt. Dagegen setze ich mich ein. 

Als Nationalrätin und Ökonomin verstehe ich mich als starke Stimme jener, die keine grosse Lobby in Bern haben, die keine Millionen haben, um ihre Interessen durchzusetzen. Das sind die jüngeren Menschen, die die Auswirkungen des Klimawandels am stärksten zu spüren bekommen werden, das sind die Frauen, die für dieselbe Arbeit schlechter bezahlt werden und das sind Menschen ohne Stimmrecht, die Seite an Seite mit uns in diesem Land leben und arbeiten und trotzdem nicht mitbestimmen dürfen.

Samira Marti 

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