Les paroles prononcées font foi.

Sehr geehrte Präsidentin,
Meine Damen und Herren;
Mesdames et Messieurs,
Gentili Signore,
Egregi Signori,
Permettez-moi tout d’abord de vous dire mon plaisir de participer au jubilé d’Autismesuisse. Je voudrais aussi rendre hommage aux pionniers de 1975 qui ont brisé le tabou de l’autisme, ce trouble de la perception qui touche un pour cent de la population. Il leur en a fallu du courage pour oser sortir de leur isolement et faire bouger les choses. Il faudra de la ténacité à la relève pour faire reconnaître le droit de ces personnes à un travail et à un juste salaire.
Ich möchte auch meine Bewunderung ausdrücken für Sie alle, die von Autismus betroffen sind. Sie führen einen täglichen Kampf, um im Leben voranzukommen, in Ihrem Tempo, mit dem, was Sie anders macht.
Unlängst erzählte mir eine Mutter die Geschichte ihres heute zwanzigjährigen Sohnes. Dieser junge Mensch voller Hoffnung in die Zukunft musste dann bei verschiedenen Berufspraktika Niederlagen einstecken. Heute arbeitet er in einer geschützten Werkstatt für 3 Franken pro Stunde und bezieht eine IV-Rente von 1'560 Franken pro Monat; all dies ohne Aussicht auf eine Berufsausbildung. Die Gesellschaft darf ihn und alle anderen mit autistischen Störungen jedoch nicht im Abseits stehen lassen!
Geschichten wie diese haben mich 2012 dazu veranlasst, ein Postulat einzureichen, das dann vom Ständerat wie auch vom Bundesrat angenommen wurde. Die Wissenschaft ist sich, wie aus dem unlängst veröffentlichten Bericht über Autismus in der Schweiz hervorgeht, einig: Am besten sollten Kinder bereits im Vorschulalter lernen, mit diesem Handicap umzugehen. Es fehlt jedoch nach wie vor an geeigneten Strukturen, selbst wenn in den vergangenen zehn Jahren Fortschritte erzielt worden sind.
Mesdames et Messieurs,
Les recommandations du Conseil fédéral vont dans la bonne direction mais elles ne constituent qu’un premier pas. La détection et le traitement précoces de l’autisme doivent entrer dans les faits.
Le rapport du Conseil fédéral montre aussi que les personnes autistes ont plus de chance de devenir autonomes et de s’insérer professionnellement lorsqu’elles sont prises en charge par du personnel qui connaît leur handicap et sait comment y réagir. L’enjeu est que les personnes autistes trouvent des emplois qui répondent à leurs aptitudes et qu’elles soient soutenues pour intégrer le monde du travail.
Der Kanton Waadt hat unlängst einen Lehrstuhl und ein kantonales Zentrum für Autismus geschaffen. Lassen Sie uns also diesem Beispiel folgen. Damit wäre bereits ein grosser Schritt getan.
Ich möchte autismusschweiz dazu ermutigen, sich weiterhin bei den zuständigen Departementen dafür einzusetzen, dass die 26 Kantone eine gemeinsame Vision entwickeln und raschestmöglich gemeinsam aktiv werden.
Es ist Aufgabe der Gesellschaft und insbesondere der Politik, am Ball zu bleiben und dafür zu sorgen, dass die Empfehlungen vom Bundesrat umgesetzt werden.
Je souhaite plein succès à Autismesuisse et je remercie toutes celles et ceux qui s’engagent aux côtés de ceux qui souffrent encore de leur différence en Suisse. Bonne suite!