Bern (sda) Die Sozialkommission (SGK) des Nationalrates kommt nur schleppend voran mit der 11. AHV-Revision. Am Freitag hat sie beschlossen, die beantragte Erhöhung des Frauenrentenalters nicht losgelöst von Modellen zur Flexibilisierung zu diskutieren.

Die Kommission habe eine ganze Reihe demografischer Szenarien erhalten, sagte Präsident Pierre Triponez (FDP/BE) am Freitag vor den Medien. Erfreulicherweise verschlechtere sich die finanzielle Lage der AHV etwas weniger rasch als bisher angenommen.

Laut Triponez ist sich die SGK aber bewusst, dass «irgend einmal» die Beiträge der aktiven Bevölkerung nicht mehr ausreichen werden, um die Rechte der Rentnerinnen und Rentner zu decken. «In diesem Dialog sind wir stecken geblieben», sagte der SGK-Präsident.