Bern (sda) Die Gesundheitskommission (SGK) des Nationalrates begrüsst den Gegenvorschlag des Ständerates zur Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" (06.066 ). Sie hat mit 16 zu 9 Stimmen beschlossen, an dieser Vorlage zu arbeiten, wie Präsident Jürg Stahl (SVP/ZH) am Freitag mitteilte.

 Im Gegensatz zum Nationalrat hatte der Ständerat beschlossen, den Initianten entgegenzukommen. Sein Gegenvorschlag verlangt wie das Volksbegehren, dass Bund und Kantone für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin sorgen. Er verzichtet einzig auf die Auflage, das diese Berücksichtung "umfassend" sein müsse.

Davon liess sich die Mehrheit der Nationalratskommission nun überzeugen. Laut Stahl will sie vorerst eine kleine Vernehmlassung bei den Kantonen durchführen, weil diese von der Materie relativ stark betroffen seien.

15. Februar 2008