(sda) Der Bundesrat soll den administrativen Aufwand in der Agrarpolitik für alle Beteiligten massgeblich reduzieren. Der Ständerat hat am Mittwoch oppositionslos eine Motion von Nationalrat Walter Müller (FDP/SG) angenommen. Der Bundesrat stellte sich nicht dagegen.

Müller hatte argumentiert, mit der Einführung der Agrarpolitik 2014-2017 sei der administrative Aufwand weiter gestiegen. Aufwand und Wirkung stünden kaum mehr in einem vernünftigen ökonomischen Verhältnis.

Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann stellte fest, das Parlament renne mit der Motion offene Türen ein. Der Bundesrat werde im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Agrarpolitik nach 2017 die rechtlichen Grundlagen prüfen und dabei insbesondere den administrativen Aufwand berücksichtigen.