(sda) Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) ist nun doch einverstanden damit, in den nächsten Jahren auch bei den Bauern etwas zu sparen. 2018-2021 sollen für Subventionen insgesamt 13,56 Milliarden Franken zur Verfügung stehen. Das sind 232 Millionen Franken weniger als heute.

Der Bundesrat wollte 514 Millionen Franken weniger ausgeben. Das lehnte der Nationalrat auf Antrag der WAK ab. Nun aber scheint sich die vom Ständerat beschlossene Kürzung um 232 Millionen Franken als Kompromiss durchzusetzen: Die WAK beantragt ihrem Rat mit 19 zu 1 Stimmen bei 1 Enthaltungen, sich der kleinen Kammer anzuschliessen.

Das teilten die Parlamentsdienste am Mittwoch mit. Von den Mitteln sind 11,250 Milliarden Franken für Direktzahlungen vorgesehen. Produktion und Absatz sollen mit 1,747 Milliarden Franken gefördert werden. 563 Millionen Franken sind für Grundlagenverbesserung und Sozialmassnahmen reserviert.