Transparenz: Verreisen Parlamentsmitglieder auf Kosten der Steuerzahler, sollen Medienschaffende auf Anfrage Auskunft über die Reisetätigkeit erhalten. Der Nationalrat hat eine entsprechende parlamentarische Initiative gutgeheissen. Heute greife das Öffentlichkeitsprinzip nicht, schreibt Alfred Heer (SVP/ZH) in seinem Vorstoss. Die Geheimniskrämerei sei deplatziert. "Ich bin der Meinung, das wir hier nichts zu verstecken haben." Wer auf Kosten der Steuerzahler reise, solle darüber Auskunft geben. Damit ein Gesetzesentwurf erstellt werden kann, ist die Zustimmung des Ständerats nötig. Dessen vorberatende Kommission hatte sich gegen den Vorstoss ausgesprochen.
Namenslisten: Der Nationalrat verlangt, dass auch der Ständerat alle Abstimmungsresultate in Form einer Namensliste veröffentlicht. Er hat eine parlamentarische Initiative von Andrea Geissbühler (SVP/BE) gutgeheissen, die eine entsprechende Anpassung des Parlamentsgesetzes verlangt. Im Ständerat würden nach wie vor nicht alle Abstimmungsresultate mit Namenslisten veröffentlicht, argumentierte Geissbühler. So könne die Bevölkerung nicht nachvollziehen, wer wie gestimmt habe. Auch wenn das Anliegen bei der vorberatenden Kommission des Ständerats grundsätzlich auf offene Ohren stiess, bemängelte die Kommissionsmehrheit den Absender der Initiative. Das sei Sache des Ständerats, argumentierte sie. Dieser wird nun als nächstes darüber abstimmen.
Traktanden des Nationalrates für Mittwoch, 1. März, 08.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 19.00 Uhr:
| Bern: |
Bundesgerichtsgesetz, Erweiterung der
Kognition bei Beschwerden in Strafsachen (13.075) |
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Handelsregisterrecht, Differenzen (15.034) |
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Befristete Aufstockung der
Anzahl Richterstellen am Bundesverwaltungsgericht (16.486) |
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Geldspielgesetz (15.069) |
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Parlamentarische Initiativen 1. Phase
(gebündelte Abstimmungen um ca. 18.45 Uhr) |