Aktienrecht: Bei der Gründung von Unternehmen soll weiterhin eine Pflicht zur öffentlichen Beurkundung bestehen. Der Nationalrat ist dem Ständerat gefolgt und hat im Rahmen der Aktienrechtsrevision eine erleichterte Unternehmensgründung abgelehnt. Geeinigt haben sich die Räte weiter zur Frage, ab welcher Beteiligung Aktionäre börsenkotierter Gesellschaften Einfluss auf die Traktandierung an der Generalversammlung nehmen dürfen. Umstritten bleibt unter anderem, ob Loyalitätsaktien eingeführt werden sollen und ob die Organstimmrechtsvertretung für alle oder nur für börsenkotierte Gesellschaften verboten werden soll. Die Vorlage geht zurück an den Ständerat.
Schiedsgericht: Die Schweiz soll als Standort für internationale Schiedsgerichte gestärkt werden. Der Nationalrat hat einer entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt. Im Wesentlichen werden die vom Bundesgericht in den letzten 30 Jahren entwickelten Grundsätze gesetzlich verankert, beispielsweise bezüglich der Rechtsmittel. Die Vorlage geht nun an den Ständerat.
Die Traktanden für den Nationalrat für Freitag, 20. Dezember, 08:00 bis 11:00:
| Bern |
Pa. Iv. für neue ausserordentliche Aufsichtsdelegation des Parlaments (15.451) |
|
Abschreibung des Raumplanungsgesetzes, zweite Etappe (18.077) |
|
Petitionen |
|
Bekämpfte beziehungsweise nicht bekämpfte Vorstösse |
|
Schlussabstimmungen |