Das Abkommen sieht im Bereich der unverarbeiteten und verarbeiteten landwirtschaftlichen Erzeugnisse gegenüber dem geltenden Abkommen zusätzliche präferenzielle Zollkonzessionen vor. Eine Handelsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich ermöglicht es, die bestehenden Handelsbeziehungen nach dem Brexit aufrechtzuerhalten.
Ein Abkommen mit der Türkei erlaubt Produzenten aus Entwicklungsländern, Vormaterialien aus der Türkei oder der Schweiz zu verwenden, ohne dass ihre Produkte die Ursprungseigenschaft und damit die präferenzielle Zollbehandlung verlieren.
In seinem Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik, den der Ständerat zur Kenntnis genommen hat, sieht der Bundesrat die Schweiz in einer guten Ausgangslage, weil die Digitalisierung der schweizerischen Wirtschaft bereits weit fortgeschritten sei. Auch die technologieneutrale Regulierung betrachtet er als Pluspunkt.
Der Bericht beleuchtet auch die Entwicklung des Freihandelsnetzes. Die exploratorischen Diskussionen über ein Freihandelsabkommen mit den USA liefen, berichtete Wirtschaftsminister Guy Parmelin im Rat. Das Efta-Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten sei zurzeit in juristischer Prüfung.
Der Nationalrat hatte die Abkommen bereits vergangene Woche genehmigt und den Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik zur Kenntnis genommen.