Die Kommissionsmehrheit sei der Meinung, dass die vorhandenen Instrumente ausreichten, sagte Sprecher Hannes Germann (SVP/SH). Die Koordination zwischen den involvierten Behörden funktioniere bereits zufriedenstellend. Die Kommission würde es allerdings begrüssen, wenn in Zukunft beim Bundesamt für Polizei (Fedpol) die Dopingbekämpfung als prioritäres Deliktfeld behandelt würde.
Für die Kommissionsminderheit argumentierte Maya Graf (Grüne/BL), es handle sich erstens nur um einen Prüfungsauftrag. Zudem trage die Schweiz als Standort von verschiedenen international bedeutenden Sportverbänden eine besondere Verantwortung bei der Dopingbekämpfung. Und sie sei ein Hotspot von international bedeutenden Sportanlässen.
Der Nationalrat hatte die Einrichtung einer Koordinationsstelle für Dopingfragen beim Fedpol, die sich mit kantonsübergreifenden und internationalen Fällen von Doping befasst, deutlich angenommen.
Sportministerin Viola Amherd sah wie schon in der Beratung im Nationalrat keinen Handlungsbedarf. Es gebe die Stelle bereits, es sei nicht notwendig, eine zusätzliche Koordinationsstelle einzuführen. Eine solche ergebe keinen erkennbaren Mehrwert, sagte Amherd im Ständerat.