Im Zentrum des Vorstosses steht der Werkstoff Holz. In der Sommersession hatte sich bereits der Ständerat dafür ausgesprochen. Infrastrukturbauten trügen jährlich etwa fünf Prozent zum landesweiten CO2-Ausstoss bei, argumentiert Stark in seinem Vorstoss. Ein Kubikmeter Holz könne langfristig rund eine Tonne CO2 speichern. Somit könne Holz zur Dekarbonisierung beitragen.
Der Bundesrat hatte die Motion zur Ablehnung empfohlen. Es habe bereits ein nationales Forschungsprogramm zum Thema gegeben, sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Rat. Massnahmen zur vermehrten Nutzung von Holz seien bereits in Umsetzung. Nun muss die Landesregierung Vorschläge zur Umsetzung der Motion machen.