Der Schweizer Pavillon soll unter dem Motto "Die innovative Schweiz" stehen und illustrieren, wie die schweizerische Innovationskraft zu Nachhaltigkeit und Wohlstand beiträgt. Die Weltausstellung sei eine attraktive Plattform für Forschung und Wirtschaft, um ihr Beziehungsnetz zu pflegen, sagte Aussenminister Ignazio Cassis. Er hatte im Frühjahr die Expo-Organisatoren in Japan getroffen.
Auch Kommissionssprecherin Lilian Studer (EVP/AG) hob die Vorteile eines Schweizer Pavillons an der Expo hervor. Die Schweiz könne sich dort einem Millionenpublikum präsentieren. Gegen die Vorlage opponierte nur rund die Hälfte der SVP-Fraktion - aus grundsätzlichen Überlegungen. Laut deren Sprecher Peter Keller (NW) ist das Konzept von Weltausstellungen "schon länger überholt".
Der Bund setzt sich zum Ziel, durch Sponsoringbeiträge in Höhe von rund 4,4 Millionen Franken den Nettoaufwand des Bundes zu verkleinern. Die Akquisition von Sponsoren wird sich nach neuen Richtlinien des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) richten. Diese wurden erarbeitet, nachdem geplante Beiträge des Tabakkonzerns Philip Morris International an den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Dubai für Aufsehen und auch für Unverständnis gesorgt hatten.
Der Ständerat berät den Kredit für die Expo in Osaka am kommenden Donnerstag. Von dort ist auch kein grosser Widerstand zu erwarten, weshalb die Vorlage schon bald unter Dach und Fach sein dürfte.