(sda) Der neue Bundesrat Albert Rösti spürt die Verantwortung und "Demut, für dieses wunderbare Land arbeiten zu dürfen". Er äusserte sich überrascht, dass die Wahl direkt im ersten Wahlgang gelang.

"Wir haben lange gekämpft und jetzt eine grosse Freude", sagte Rösti der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Dass er gewählt worden sei, sei ja nicht selbstverständlich. Er habe einen hervorragenden Mitkonkurrenten gehabt. Aber er habe heute Morgen seine Rechnungen gemacht und habe daher schon ein bisschen erwartet, dass es reichen könnte. "Aber, dass es im ersten Wahlgang gelingt, hat mich überrascht", sagte er.

Er spüre jetzt auch die Verantwortung und "Demut, für das wunderbare Land arbeiten zu dürfen". Er werde sein Bestes geben und sei voller Kraft und Tatendrang.

Rösti freut sich gemäss eigenen Angaben auf jedes Departement. Es sei bekannt, aus welchem Bereich er komme, aber es sei am Gremium, das zu entscheiden. Da habe man als neuster Bundesrat demütig reinzugehen. "Ich habe immer gesagt, ich will Bundesrat werden, ich will beitragen, um Lösungen zu finden für die Herausforderungen der Schweiz."

Privat hat er "schwer im Sinn", der Rösti zu bleiben, der er gewesen sei - "der Albert oder Bärt, wie man in Kandersteg sagt", da ändere sich nichts.