Die grosse Kammer überwies am Dienstag eine entsprechende Motion des Innerrhoder Mitte-Nationalrats Thomas Rechsteiner. Unterstützung erhielt die Mitte-Fraktion dabei von der Ratslinken und der GLP. Nun muss sich der Ständerat mit dem Vorstoss befassen.
Zur Art der Finanzierung der humanitären Hilfe macht der Vorstoss keine Vorgaben. Ebenfalls am Dienstagmorgen hatte es der Nationalrat abgelehnt, die Ausgaben für die Ukraine-Hilfe ausserordentlich zu verbuchen und dafür einen eigenen Fonds zu schaffen. Dies hätte bedeutet, dass die Ausgaben von den Regeln der Schuldenbremse ausgenommen worden wären.
Der Bundesrat war gegen die Motion, denn ihr Anliegen sei schon erfüllt. Ein Uno-Mandat für Friedensgespräche sei zudem nicht erforderlich. Ob die Guten Dienste der Schweiz in Anspruch genommen würden, hänge insbesondere von Russland und der Ukraine ab.