Persönliche Beziehungen zu Parlamentsmitgliedern zu haben, sei sicher wichtig für das künftige Amt, sagte Pfister im Interview nach seiner Wahl. Mit fast allen Parlamentsmitgliedern habe er im Wahlkampf gesprochen. Die Fragen in den Hearings hätten ihm gezeigt, welche Themen aktuell seien.
Er habe sich am Morgen in einem kleinen Zimmer aufgehalten und mit seiner Frau und einer Mitarbeitern am Fernsehen die Wahl verfolgt.
Die Frage, ob die Armee mehr Geld brauche, bejahte der wahrscheinlich das Verteidigungsdepartement übernehmende Zuger. Diese verfüge nicht nur über zu wenig Rüstungsgüter, sondern sei auch personell unterdotiert.
Dass Armeechef Thomas Süssli erst Ende Jahr sein Amt verlasse, sei die Gelegenheit, einen guten Nachfolger zu bestimmen und eine Vision zu entwickeln, wie es mit der Armee weitergehen solle. Es werde auch darum gehen, die sicherheitspolitische Rolle in Europa und ihrer neuen Sicherheitsarchitektur zu bestimmen.