Was jetzt auf den bisherigen Zuger Gesundheitsdirektor zukomme, "würde selbst einen gestandenen Bundesrat massiv fordern". Das Parlament gehe mit der Wahl Pfisters ein Experiment ein, müsse dieser angesichts der vielen Baustellen im Verteidigungsdepartement doch innert Kürze "von null auf 250 hochfahren".
Pfister müsse jedoch mehr sein als ein starker Verteidigungsminister, so das Blatt weiter. Gefragt sei jetzt ebenso eine starke Rolle als Mitglied des Gesamtbundesrates: "Der neue Mitte-Mann wird Allianzen schmieden und den Viererblock aufbrechen müssen."
Der Vorgängerin Viola Amherd sei es am Schluss ihrer Amtszeit nicht mehr gelungen, in der Landesregierung Mehrheiten zu finden. SVP und FDP mit ihren je zwei Mitgliedern im Bundesrat dominieren laut blick.ch das Gremium derzeit.