(sda) Martin Pfister bringe frische Ansichten in den Bundesrat, aber er werde dort wohl kaum für frischen Wind sorgen, kommentierte die Westschweizer Zeitung "La Liberté". Der 61-jährige Zuger werde den "Club der 60-Jährigen" in der Regierung verstärken. Vor allem aber stehe er vor einer grossen Herausforderung.

Der wahrscheinlich zukünftige Verteidigungsminister - Oberst in der Armee - "muss in kürzester Zeit die Brände löschen, die auf allen Etagen brennen", schrieb die Freiburger Tageszeitung. "Seine militärischen Fähigkeiten werden ihm dabei helfen. Aber um Ordnung in die Institution zu bringen, braucht er auch das Know-how eines Feuerwehrmannes".