Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie und der aktuellen europapolitischen Entwicklungen ist die Pflege der Beziehungen zu den europäischen Partnern für die Schweiz wichtiger denn je. Aus diesem Grund hatte Ständeratspräsident Alex Kuprecht entschieden, dass die Delegationsreise unter seinem Präsidium in die Benelux-Staaten führen soll. Die Schweiz verbindet mit den Niederlanden, Belgien und Luxemburg nicht nur lange und freundschaftliche Beziehungen, sondern auch viele gemeinsame Interessen, nicht zuletzt in aussenpolitischen Fragen.
Der Arbeitsbesuch der Delegation des Ständerates begann am 3. Oktober in Den Haag und führte über Brüssel (5. und 6. Oktober) nach Luxemburg, wo er am 8. Oktober endete. In den drei Hauptstädten wurde die Delegation jeweils von Vertreterinnen und Vertretern der Parlamente und der Exekutive empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Austausch über die bilateralen Beziehungen, die Schweizer Europapolitik und verschiedene aktuelle aussenpolitische Herausforderungen und globale Themen. Ausserdem bot die Reise Gelegenheit, einen Dialog darüber zu führen, wie diese Länder die Covid-19-Pandemie bewältigen und welche Rolle die jeweiligen Parlamente dabei spielen. Zu guter Letzt nutzte die Delegation ihren Aufenthalt in Den Haag dazu, der Europäischen Polizeiagentur Europol einen Besuch abzustatten, und kam in Brüssel mit Vertreterinnen und Vertretern der Nato zusammen.
Die Delegation setzte sich zusammen aus dem Präsidenten des Ständerates, Alex Kuprecht (SVP, SZ), dem ersten Vizepräsidenten Thomas Hefti (FDP, GL), der zweiten Vizepräsidentin Brigitte Häberli-Koller (Die Mitte, TG) sowie den Ständerätinnen Elisabeth Baume-Schneider (SP, JU) und Maya Graf (Grüne, BL).
In den Niederlanden: Ständeratspräsident Alex Kuprecht und der Präsident der ersten Kammer der Generalstaaten, Jan Anthonie Bruijn (in der Mitte), mit Delegationsmitgliedern und Mitgliedern des niederländischen Parlaments.
In Belgien: Ständeratspräsident Alex Kuprecht mit der Präsidentin des belgischen Senats, Stephanie D’Hose (links), und der Präsidentin der belgischen Abgeordnetenkammer, Eliane Tillieux (rechts).
Bei der Nato: Die Delegation im Gespräch mit der stellvertretenden Generalsekretärin der Nato, Baiba Braže (rechts).
In Luxemburg: Der erste Vizepräsident Thomas Hefti, Ständerätin Elisabeth Baume-Scheider, Premierminister Xavier Bettel, Ständeratspräsident Alex Kuprecht, Finanzminister Pierre Gramegna, die zweite Vizepräsidentin Brigitte Häberli-Koller, die Sekretärin des Ständerates Martina Buol und Ständerätin Maya Graf (von links nach rechts).