Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter (FDP, SG) weilte vom 21. bis 24. Mai 2018 zu einem offiziellen Besuch in den USA, welcher sie nach Washington D.C. (21. und 22. Mai), Chicago (23. Mai) und New Glarus (24. Mai) führte. Auf dem Programm standen Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie Besuche bei mehreren Schweizer Unternehmen.
Am 21. und 22. Mai traf sich Karin Keller-Sutter in Washington D.C. mit Mitgliedern des Senats und des Repräsentantenhauses sowie mit Vertreterinnen und Vertretern führender Denkfabriken. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die schweizerisch-amerikanischen Handelsbeziehungen und deren Perspektiven. Dabei wurden auch die Kernprinzipien der US-Finanzmarktregulierung sowie die Massnahmen der US-Steuerreform und deren Auswirkungen auf die Schweiz als Standort für international tätige Konzerne erörtert.
Am 23. Mai kam Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter in Chicago mit der Vizegouverneurin von Illinois und dem Bürgermeister von Chicago zusammen und tauschte sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Schweizer Unternehmen aus dem Dienstleistungs-, dem Industrie- und dem Landwirtschaftssektor aus. Des Weiteren fanden Besuche am US-Hauptsitz der Schweizer Finanzdienstleistungsgesellschaft Zurich Insurance Group, bei Phonak sowie bei Emmi Roth, dem US-Produktionsbetrieb der Holding Emmi AG statt.
Am 24. Mai, dem letzten Tag dieses offiziellen Besuchs, legte Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter einen Halt in New Glarus, Wisconsin, ein. Dort traf sie Mitglieder der Schweizer Gemeinde und unterhielt sich mit ihnen über den Erhalt der nationalen und regionalen kulturellen Identität. Die Gemeinde wurde nach der Schweizer Gemeinde Glarus benannt und im Jahr 1845 von 150 Immigrantinnen und Immigranten aus Glarus gegründet. Im 19. Jahrhundert waren die USA das Hauptziel der Schweizer Auswanderung.
Die Delegation, die Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter begleitete, setzte sich zusammen aus der zweiten Vizepräsidentin des Ständerates, Géraldine Savary (SP, VD), den Ständeräten Thomas Hefti (FDP, GL) und Robert Cramer (GPS, GE), Ständerätin Anne Seydoux-Christe (CVP, JU), Nationalrat Thomas Aeschi (SVP, ZG) sowie der stellvertretenden Generalsekretärin der Bundesversammlung, Martina Buol, und dem stellvertretenden Bereichsleiter Internationales & Mehrsprachigkeit, Cédric Stucky.