Ankündigung Informationsreise 2012
​Acht Mitglieder der APK-N werden vom 8. bis 13. Oktober 2012 Kolumbien besuchen. Hauptziel des Aufenthalts ist es, die Beziehungen auf parlamentarischer Ebene zu pflegen und zu vertiefen. Weitere wichtige Themen sind die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder, das entwicklungspolitische Engagement der Schweiz sowie der kolumbianische Friedensprozess.

Die Pflege der Beziehungen mit Parlamenten anderer Staaten stellt eine wichtige Aufgabe der Bundesversammlung dar. Die Aussenpolitischen Kommissionen entsenden aus diesem Grund jedes Jahr je eine Delegation auf eine Auslandreise. Kolumbien wurde von der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates (APK-N) als Ziel der diesjährigen Informationsreise gewählt, da die bilateralen Beziehungen der beiden Länder vielseitig und von besonderem Interesse sind.

Im Jahr 2009 hat die Schweiz ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien abgeschlossen, welches von der APK-N vorberaten wurde. Die Delegation der APK möchte sich nun vor Ort über die Auswirkungen des Freihandelsabkommens und die wirtschaftliche Zusammenarbeit informieren. Ausserdem wird sich die Delegation in Bogotá mit dem Minister für Handel, Industrie und Tourismus treffen sowie sich mit Vertreterinnen und Vertretern internationaler und schweizerischer Unternehmen und Arbeitnehmervereinigungen austauschen.

Kolumbien ist ausserdem ein Haupteinsatzland der Humanitären Hilfe des Bundes und der schweizerischen Friedens- und Menschenrechtspolitik. Auf Feldbesuchen in Popayán, Montería und Cartagena wird sich die Delegation vor Ort ein Bild vom Engagement der Schweiz machen und sich mit Akteuren der Zivilgesellschaft und des Friedensprozesses treffen. Zur Vertiefung der parlamentarischen Beziehungen sind unter anderem Gespräche mit den Ratspräsidenten und Vertreterinnen und Vertretern der Kommissionen für auswärtige Angelegenheiten des kolumbianischen Parlaments geplant.

Die Delegation der APK-N steht unter der Leitung des Kommissionspräsidenten Andreas Aebi (SVP/ BE) und setzt sich zusammen aus den Nationalrätinnen Hildegard Fässler (SP/SG), Francine John-Calame (Grüne/NE), Kathy Riklin (CVP/ZH) und Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP/BL) sowie den Nationalräten Walter Müller (FDP/SG), Maximilian Reimann (SVP/AG) und Carlo Sommaruga (SP/GE). 

 

Bern, 3. Oktober 2012   Parlamentsdienste