Finanzkrise. Für Ständeratskommission kein Anlass zur Panik
Bern (sda) Die Finanzmärkte und insbesondere die Hedge-Fonds-Industrie könnten an Gewicht verlieren. Zu diesem Schluss ist die Wirtschaftskommission (WAK) des Ständerates nach ausgiebigen Hearings gekommen. Zu Panik sei indes kein Anlass.
Wie Präsidentin Simonetta Sommaruga (SP/BE) am Freitag vor den Medien darlegte, sind aus Sicht der WAK im Moment keine konjunkturstützenden Massnahmen nötig. Der Konsum in der Schweiz bewege sich immer noch auf einem hohen Niveau.
Die WAK werde am 20. November die vom Bundesrat angekündigte Botschaft zur Verbesserung des Einlegerschutzes behandeln, sagte Sommaruga. Die Zusatzbotschaft zum Aktienrecht und die Hilfe an die Bank UBS würden der Finanzkommission zugewiesen. Die WAK werde sich bei der Nationalbank erkundigen, wo sie tätig werden könnte.
Die WAK hörte die Bundesrätinnen Eveline Widmer-Schlumpf und Doris Leuthard, Nationalbankpräsident Jean-Pierre Roth, Direktor Peter Siegenthaler von der Eidg. Finanzverwaltung, Chefökonom Aymo Brunetti vom Staatssekratariat für Wirtschaft (SECO), Präsident Eugen Haltiner von der Bankenkommission und UBS-Präsident Peter Kurer an.
31. Oktober 2008