Eine Delegation der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates (APK-N) wird unter der Leitung von Nationalrat Erwin Jutzet, Kommissionspräsident, eine Informationsreise nach Moçambique durchführen.
Ziel der Delegation ist es, das sehr innovative Entwicklungsprogramm der Schweiz zu besichtigen. Seit 1979 leistet die Schweiz humanitäre Hilfe in der ehemaligen portugiesischen Kolonie und seit den 90er Jahren engagiert sie sich in der Entwicklungszusammenarbeit sowie in der Friedens- und Demokratieförderung.
Die Delegation wird sich insbesondere mit der Budgethilfe an Moçambique befassen, welche die Schweiz als Mitglied einer Gruppe von 15 Geberländern sehr aktiv mitgestaltet. Zudem wird die Delegation verschiedene Entwicklungshilfeprojekte, namentlich im Bereich der ländlichen Entwicklung, der Dezentralisierung, der Friedensförderung sowie der Bekämpfung von HIV/Aids besuchen. Weiter interessiert sich die Delegation für die ersten Erfahrungen, die seit der Zusammenlegung der Funktionen des Koordinators und des Botschafters gemacht worden sind.
Ferner möchte die Delegation Beziehungen auf parlamentarischer Ebene herstellen und pflegen. Zu diesem Zweck ist ein Treffen mit einer Delegation des hiesigen Parlaments vorgesehen. Des Weiteren wird die Delegation ein Gespräch mit Premierministerin Luisa Diogo führen, die für die Zusammenarbeit mit den Geberländern zuständig ist.
Neben Nationalrat Erwin Jutzet (SP/FR) besteht die Delegation aus Nationalrat Boris Banga (SP/SO), Nationalrat Geri Müller (Grüne/AG), Nationalrat Walter Müller (FDP/SG) und Nationalrätin Rosmarie Zapfl (CVP/ZH).
Bern,
06.10.2004 Parlamentsdienste