Die Kommission beantragt beiden Initiativen keine Folge zu geben (mit 5 zu 3 Stimmen bei 5 Enthaltungen, respektive mit 6 zu 2 Stimmen bei 5 Enthaltungen). Die Kommissionsmehrheit hält an der gesetzlichen Mitteilungspflicht sowohl für Pflanzenschutzmittel als auch für Nährstoffe fest. Die in der Informationsplattform digiFLUX bereits eingebauten Vereinfachungen und Erleichterungen berücksichtigen die Anliegen der Branche in diesem gesetzlichen Rahmen so gut wie möglich. Gleichzeitig stärkt die Plattform durch die erhöhte Transparenz das Vertrauen der Bevölkerung in die Landwirtschaft und beschleunigt die digitale Transformation. Eine Minderheit beantragt den Initiativen Folge zu geben. Die Ausgestaltung von digiFLUX ist aus ihrer Sicht nach wir vor mit erheblichem Mehraufwand verbunden. Zudem hegt sie Zweifel am Mehrwert der erhobenen Daten.
Zudem hat die WAK-S die Beratung der Vorlage zur Teilrevision des Versicherungsaufsichtsgesetzes (25.089), die sie am 16. Februar 2026 sistiert hatte (vgl. Medienmitteilung der WAK-S vom 17. Februar 2026), wieder aufgenommen. Nach der Klärung der offenen Umsetzungsfragen durch die Verwaltung ist die Kommission oppositionslos darauf eingetreten und hat sie unverändert in der Gesamtabstimmung einstimmig angenommen.
Die Kommission hat am 4. Mai 2026 unter dem Vorsitz von Ständerat Erich Ettlin (M-E, OW) und teilweise in Anwesenheit von Bundesrätin Karin Keller-Sutter in Bern getagt.