Es gilt das gesprochene Wort
Sehr geehrter Herr Präsident J. F. Rime
Geschätzte Delegierte
Chers délégués,
Cari delegati
Stimadas delegadas, stimads delegads
Meine Damen und Herren
Ihnen, geschätzte Vertreter der KMUs danke ich namens des eidg. Parlamentes für Ihren grossen Einsatz zu Gunsten der Schweizerischen Volkswirtschaft. Und so überbringe ich Ihnen gerne einen herzlichen und dankbaren Gruss aus dem Bundeshaus.
Je vous transmets les plus cordiales salutations du Parlement fédéral et vous remercie pour votre engagement en faveur de l’économie de notre pays.
Sono lieto di trasmettervi i saluti delle Camere federali e vi ringrazio del vostro impegno a favore dell’economia di svizzera.
Soeben durften wir ein Dutzend Diplomandinnen ehren, welche den Lehrgang „Fachausweis Unternehmensführung KMU“ erfolgreich abgeschlossen haben.
Ich schliesse mich den lobenden Worten des sgv-Präsidenten, NR Jean-François Rime an die Adresse der Geschäftsfrauen gerne an. Der heutige Kongress steht ja auch im Zeichen der Geschäftsfrauen. So ist es nur folgerichtig, wenn ich den ersten Teil meiner Rede den Ihnen, den Partnerinnen in den KMU generell widme.
Ich behaupte, dass - seit es das Unternehmertum überhaupt gibt - Frauen an der Seite der Männer (und natürlich auch umgekehrt) dafür gesorgt haben, dass ein Unternehmen, eine Firma floriert. Dass dabei die KMU - ich vertrete mit meiner Unternehmung, welche ich zusammen mit meiner Frau 37 Jahre lang geführt habe, die sog. Micro Unternehmen; bin also einer der über 250'000 Betriebe in der Schweiz mit einer Beschäftigtenzahl von unter zehn Mitarbeitenden - dass dabei die KMU im besonderen Mass vom Einsatz und von der Bereitschaft der Geschäftsfrau als Partnerin im Betrieb profitieren, liegt auf der Hand.
Richtig realisiert habe ich das erstmals während meiner Lehrzeit vor 45 Jahren. In meinem damaligen Lehrbetrieb arbeiteten 6 Schreiner, eine Hilfskraft und zwei Lehrlinge. Mein Lehrmeister war damals ca. 35 jährig - er ist leider schon früh verstorben -, ein liebenswürdiger, intelligenter, weltoffener Mann, der neben seiner Unternehmertätigkeit etwa einen Drittel seiner Zeit der kommunalen Exekutiv-Politik zur Verfügung stellte. Seine Ehefrau, damals ca. 30 jährig, sie ist immer noch ein Vorbild, ja, ich komme immer wieder, auch nach 45 Jahren, für sie ins Schwärmen - sie war eine richtige Generalistin. Und was für eine!
Sie war Mutter, Ehefrau, eine ausgezeichnete Köchin - ihre selbstgemachten Knöpfli oder Spätzli lassen heute noch das Wasser in meinem Mund zusammenlaufen - , sie gab dem Lehrling Gastrecht am Mittagstisch, sie war Buchhalterin, zahlte Rechnungen und schrieb solche bis in die späten Abendstunden, während ihr Mann im Gemeindehaus Lokal-Politik machte, erledigte die Korrespondenz, bediente das Telefon und gab dabei freundlich Auskunft an ungeduldige Kunden oder aufdringliche Verkäufer, verhandelte mit Bauherren, wenn der Chef wegen einer Sitzung abwesend war, war Ansprechpartnerin und Psychologin, wenn ein Angestellter ein Problem hatte, verarztete Schnittwunden, wenn der Lehrling beim Glas schneiden zu wenig vorsichtig war, holte schnell fehlendes Montagematerial beim Händler in der Stadt, gab einen Rat oder ihre Meinung beim Entwurf einer Innenausbauarbeit.
Sie, die kleine zierliche Frau, geboren und aufgewachsen auf dem Lande, eine waschechte Entlebucherin, schaffte das alles mit dem Charme einer Französin, der Beharrlichkeit einer Deutschen und - wenn nötig - mit dem Temperament einer Italienerin.
Geschätzte Damen, liebe KMU Frauen
Kommt Ihnen das nicht irgendwie vertraut vor. Haben Sie sich vielleicht sogar selber erkannt? Ist das, was ich gerade jetzt von meiner ehemaligen Chefin erzählt habe, auch ihr Alltag, ihr Tagwerk, ihre Tätigkeit? Ich habe mich damals als Lehrling, als sechzehnjähriger Grünschnabel manchmal gewundert über das Ausmass des Wirkens, über die Schaffenskraft dieser Frau. Habe mich gefragt, wo nimmt sie die Kraft her, um das alles zu bewältigen.
Ein paar Jahre später - mit 25 Jahren - haben meine Frau und ich unseren eigenen Betrieb auf-gebaut und 37 Jahre lang zusammen unsere Schreinerei betrieben.
So wie seinerzeit die Frau meines Lehrmeisters, interpretiert auch meine Frau ihre Rolle im Betrieb. Die Knöpfli meiner ehemaligen Chefin sind zwar nach wie vor unübertroffen; dafür kann Marie-Theres einen Pilzrisotto kochen wie keine Zweite und sie hat einen sog. grünen Daumen, von dem unser Mittagstisch immer wieder profitiert.
Auch sie hat sich im Lauf der Zeit zu eben einer solchen Generalistin entwickelt. Nicht von einem Tag auf den anderen; sie musste sich am Anfang an die Rolle der Unternehmerin gewöhnen. Auch sie ist - neben ihrer Rolle als Mutter und Hausfrau - diejenige
- die über alles und jedes Bescheid weiss,
- unauffällig, gelassen und doch zielstrebig die Fäden in der Hand hält,
- Kleinigkeiten als solche taxiert und bewertet,
- Einfluss aber dann nimmt, wenn sie es als nötig erachtet.
Als Lehrling habe ich mich damals gewundert, gefragt, wie kann eine Frau das alles unter einen Hut bringen? Heute, 45 Jahre später, bewundere ich die Leistung immer noch mit dem gleichen Respekt und der gleichen Achtung. Und ich weiss, dass es hunderte, tausende, zehntausende solcher Beispiele in der Schweizer KMU Welt gibt.
Heute habe ich nun die Gelegenheit, dies einmal in aller Deutlichkeit zu sagen und meine Anerkennung und den Dank an die Adresse unserer Geschäftsfrauen und Partnerinnen der KMU auszusprechen. Ich mache es auch in meiner Rolle als Nationalratspräsident; denn Sie, meine geschätzten KMU Frauen leisten nicht nur in wirtschaftlicher, sondern eben auch in gesellschafts- und staatspolitischen Hinsicht einen äusserst wertvollen Beitrag für unser Land und Volk. Stellvertretend für sie alle sind heute die neu diplomierten Geschäftsfrauen anwesend. Ihnen gratuliere ich zur erfolgreichen Diplomabschluss und wünsche ihnen viel Glück in der Zukunft.
Meine Damen und Herren – ich habe von meiner Lehrzeit als Schreiner gesprochen. Seither sind viereinhalb Jahrzehnte ins Land gezogen. In dieser Zeit hat sich die Meisterlehre, das Berufsbildungswesen stark weiterentwickelt. Neue Berufsbilder sind dazu gekommen, gewisse Ausbildungen sind verschwunden. Bezeichnungen änderten sich. Aus der Lehrtochter und dem Lehrling sind politisch korrekte „Lernende“ geworden, aus dem Lehrmeister ein Berufsbildungsverantwortlicher. Angefreundet habe ich mich mit diesen neue Ausdrücken noch nicht, und es wird mir vermutlich auch nicht gelingen, weil sich mein Sachverstand gegenüber solcher „biologischer Neutralisation“ sträubt. Geblieben sind – und das ist entscheidend – die zwei Säulen der beruflichen Ausbildung: die Theorie und die Praxis. Und das mit gutem Grund.
„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“: Gesagt hat das der amerikanische Staatsmann Benjamin Franklin – notabene bereits im 18. Jahrhundert. Ich bin so frei und ergänze Franklins Zitat dem Wort „Können“. Also: „Eine Investition in Wissen und Können bringt immer noch die besten Zinsen“. Keine Frage, unser Land ist sich der Bedeutung von Ausbildung und Bildung bewusst. Unsere Gesellschaft profitiert von den Zinsen aus Wissen und Können gleich mehrfach. Analysiert man die Gründe, die für die hohe Wirtschaftskraft und Lebensqualität in unserem Land verantwortlich sind, wird rasch klar, dass unser duales Berufsbildungssystem ein entscheidender Faktor dafür ist: Zwei Drittel aller Schulabgänger starten jährlich eine berufliche Grundbildung, ein Drittel verfolgt den schulischen Weg. So hatten wir 2013 rund 60‘000 Lehrabschlüsse gegenüber 20‘000 Abschlüssen an Gymnasien und Fachmittelschulen.
Vergleicht man dabei die Quote der Jugendarbeitslosigkeit mit dem Ausland, steht die Schweiz äusserst komfortabel da: 3,2% der Jugendlichen haben keine Stelle. In Ländern mit hoher Maturitätsquote wie Spanien oder Griechenland sind es über 50 Prozent. Da kann man wohl mit gutem Gewissen sagen, dass unser Ausbildungskonzept besser funktioniert als anderswo. Ein gutes Bildungssystem attestiert uns auch die OECD. Ihre positive Bewertung kommt schon fast einem Ritterschlag gleich.
In ihrem Länderbericht schreibt sie unter anderem, ich zitiere: „Die Verbundpartnerschaft zwischen Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt funktioniert gut. Die schulische und die praktische Ausbildung im Lehrbetrieb sind gut miteinander verknüpft. Das Schweizer Berufsbildungssystem verfügt über ausreichend finanzielle Ressourcen und eine zeitgemässe Infrastruktur. Die höhere Berufsbildung hat einen hohen Stellenwert und bietet ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten. Berufsbildner, Berufsfachschullehrkräfte, Prüfungsexpertinnen und Schulleiter sind gut ausgebildet. Qualitätskontrollen sind gewährleistet und die Prüfungsverfahren sind landesweit aufeinander abgestimmt.“
Die OECD-Aussagen auf den Punkt gebracht: Durch das Zusammenspiel von Privaten und Staat, Lehrbetrieb und Elternhaus, Berufsverband und Schule, Praxis und Theorie erreicht unsere Berufsbildung eine hohe Qualität. Da können meinetwegen selbsternannte Prognostiker, Theoretiker und Besserwisser aus dem In- und Ausland noch lange das Gegenteil behaupten, ich glaube ihm nicht.
Auch in der Tertiärstufe ist das Berufsbildungssystem stark: Wir haben fast gleich viele Abschlüsse in der Höheren Berufsbildung wie an den Universitäten, d. h. jährlich rund 27‘000. Gerade die KMU-Wirtschaft braucht praktisch ausgebildete, gut qualifizierte Fachleute. Und diese Fachleute werden in erster Linie durch die Höhere Berufsbildung hervorgebracht.
Diese basiert voll auf den beruflichen Grundbildungen, stützen sich also neben der Theorie vor allem auf die Praxis ab. Die Höhere Berufsbildung verursacht weit weniger Kosten für die öffentliche Hand. Gab die Eidgenossenschaft im Jahr 2009 für die Hochschulen 7.2 Milliarden Franken aus, waren es für die höhere Berufsbildung lediglich 207 Millionen. Studien belegen zudem: Wer eine höhere Berufsbildung absolviert hat, riskiert weit weniger, arbeitslos zu werden.
Meine Damen und Herren – Fachkräfte sind gefragt, und für das Gewerbe ist der Mangel eine grosse Herausforderung. Sie können mir glauben, das Thema ist auch in Bundesbern aktuell. Und mit der Volksabstimmung vom 9. Februar ist der Fachkräftemangel noch stärker in den Fokus gerückt. Auch wenn mit der Personenfreizügigkeit nach wie vor einiges abgedeckt werden kann, müssen wir unbedingt dafür sorgen, dass wir unsere Fachleute vermehrt selbst ausbilden. Zum einen, weil wir nicht wissen, wie sich die neuen Zuwanderungsregeln in der Praxis auswirken. Zum anderen macht uns die Demografie zunehmend zu schaffen. Aber auch, weil immer weniger junge Leute aus der obligatorischen Schule kommen werden. Trotzdem ist das Reservoir noch nicht ausgeschöpft.
Es gibt mit Sicherheit mehr junge Menschen, die eine Karriere über die Lehre einer akademischen vorziehen würden, wären sie und ihre Eltern über die Möglichkeiten und Chancen besser informiert. Da besteht Handlungsbedarf – an den Schulen, bei den Eltern, vor allem aber bei den Berufsverbänden und den Berufsbildungsstellen.
Der Gewerbeverband unterstützt die Idee, die Ausbildung von Lehrlingen zu einem Kriterium im öffentlichen Beschaffungswesen zu machen. Ich kann dem beipflichten; ich habe den Vorstoss vor zehn Jahren selber geschrieben. So könnten Nachwuchskräfte mit den benötigten Qualifikationen gesichert, kostenintensive Einarbeitungszeiten vermieden, Aufträge im Inland gehalten, sowie die Qualität der Branche hervorheben werden.
Wichtig scheint mir auch, dass der Verfassungsauftrag, der die Gleichwertigkeit akademischer und beruflicher Bildung festhält, endlich umgesetzt wird. Die zuständigen Stellen sollen dafür sorgen, dass diese beiden Wege wenigstens annähernd gleich behandelt werden. Wie erwähnt, wird der akademische Weg grosszügig von der öffentlichen Hand finanziert. In der höheren Berufsbildung, und hier vor allem bei den Berufs- und höheren Fachprüfungen, müssen aber immer noch die Teilnehmenden den grössten Teil selbst finanzieren.
Auch auf Grund des internationalen Konkurrenzdrucks auf dem Arbeitsmarkt ist es richtig, dass der Bund sein Augenmerk noch stärker auf die Berufsbildung richtet. Ich bin sehr gespannt auf die Resultate des Strategieprojekts des Staatsekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, das letztes Jahr lanciert und nun binnen dreier Jahre Vorschläge erarbeitet, wie die höhere Berufsbildung gestärkt und ihre Anerkennung national und international verbessert werden kann. Dabei muss zwingend auch die Frage der Finanzierung der höheren Berufsbildung angegangen werden. Sonst bleibt der Verfassungsartikel über die Gleichwertigkeit toter Buschstabe. Und eine Verfassung schreibt man bekanntlich nicht, um schöne Grundsätze zu deklarieren, sondern um sie umzusetzen. Das gilt – am Rand bermerkt - nicht nur für die Berufsbildung, sondern auch für andere, jüngst angenommene Verfassungsartikel.
Geschätzte Anwesende – Das Jahr 2014 ist das Jahr der Berufsbildung; das notabene ohne aktives Dazutun des Nationalratspräsidenten. Sehr gut auch, dass die Berufsmeisterschaften „SwissSkills“ just in die Herbstsession fallen. Sie können sicher sein, ich werde meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Nationalrat dazu auffordern, diese einzigartige Plattform zu besuchen. Sie sollen sich dort selbst überzeugen, wie vielseitig und hochstehend das Berufswesen in der Schweiz ist.
Ein offizielles Jahr der Berufsbildung ist eine gute und geeignete Plattform, auf der sich die Berufsbildung als idealer Karriereweg für Jugendliche präsentieren und für sich Werbung machen kann. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Ausbildende, Politik und die breite Öffentlichkeit sollen sich bewusst werden, dass erfolgreiche Karrieren über die Berufsbildung starten und die praxisbezogene Ausbildung namhafte Vorteile mit sich bringt. Wir setzen zusammen mit Ihnen alles daran, dass wir diese Plattform nutzen können.
Die 12 Monate müssen aber meines Erachtens mehr hergeben als ein netter Marketinganlass. Angesichts der grossen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel, der demografischen Entwicklung und dem Wettbewerb um die besten Talente, reicht eine gute Kommunikation alleine nicht aus. Es bringt wenig, wenn wir alle – die Politik inklusive - uns ein Jahr lang im Loben der Vorzüge der dualen Berufsbildung übertrumpfen, jedoch uns inhaltlich im Kreis drehen. Seit das Berufsbildungsgesetz in Kraft ist – und das sind immerhin 10 Jahre - schieben wir dieselben Themen vor uns her, ohne einen entscheidenden und dringend notwendigen Durchbruch zu schaffen. Es gibt keinen besseren Anlass als das offizielle Jahr der Berufsbildung, um dies zu ändern. Es lohnt sich in Wissen und Können zu investieren, von den Zinsen profitieren wir alle.
Am Anfang meines Referates habe ich von meiner Lehrzeit in einem guten Schreinerbetrieb im Nachbardorf gesprochen. Ich lernte damals nicht nur ein Handwerk von Grund auf, die Berufslehre war für mich auch eine Lebensschule par excellence. Am Mittagstisch diskutierte ich mit meinem Chef über Weltpolitik, mit der Lehrmeisterin über Sport. Prägend war auch die Zeit in Bern als ich an einer der ältesten Lehrwerkstätten der Schweiz die Meisterschule besuchte und die Meisterprüfung erlangte. Später bildete ich in meinem Betrieb 25 Lehrlinge aus und unterrichtete nebenamtlich als Gewerbeschullehrer.
Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich mir kein besseres Berufsbildungssystem als das unsrige vorstellen und setze mich entsprechend auch ein. Dass die Schweiz nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich im internationalen Vergleich so gut dasteht, hat ebenfalls sehr viel damit zu tun. Unser Berufsbildungssystem steht für jene Werte, die den Kern der Marke «Schweiz» definieren, der auch Sie sich mit Sicherheit verbunden fühlen: Es geht dabei um Pflichtbewusstsein und Disziplin, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, um die konsequente Ausrichtung auf Qualität und um Kundenbedürfnisse. Diese Praxisnähe ist ein unersetzlicher Vorteil.
Meine Damen und Herren
Ich danke Ihnen im Namen der Eidgenossenschaft für Ihr grosses Engagement und wünsche Ihnen, Ihren Unternehmungen, Ihren Familien und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles Gute.