<p>Bern (sda) Die Umwelt- und Energiekommission (UREK) des Nationalrates begrüsst einen Gegenvorschlag zur Volksinitiative &quot;Lebendiges Wasser&quot;. Mit 14 zu 8 Stimmen unterstützt sie eine Motion des Ständerates.
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Die Motion von Ständerat Simon Epiney (CVP/VS) verlangt einen Zuschlag von 0,1 Rappen pro Kilowattstunde auf der Übertragung der Hochspannungsnetze. Daraus sollen Projekte zur Renaturierung von Fliessgewässern finanziert werden.

Laut Präsidentin Barbara Marty Kälin (SP/ZH) ermuntert die UREK damit die Ständeratskommission, weiter an einem Gegenvorschlag zur Volksinitiative zu arbeiten. Die Minderheit lehnt die Motion ab, weil sie wirtschaftliche Einbussen für die Stromproduzenten befürchtet und der Initative nicht zu weit entgegenkommen möchte.