Die Annahme der Volksinitiative "für den Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO)" durch Volk und Stände, ermöglicht es der Schweiz ihre traditionelle humanitäre Rolle auch in der UNO aktiv umzusetzen. Nach Ende des kalten Krieges und mit zunehmender Vernetzung im wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bereich ist die Notwendigkeit zur Gestaltung einer globalen Politik immer grösser geworden, auch für die Schweiz. Die UNO bietet dazu einen wahrhaft universellen Rahmen. Deshalb liegt der heutige Volksentscheid im ureigenen Interesse der Schweiz.
Auch als UNO-Mitglied hält die Schweiz an ihrer Neutralität fest. Aus diesem Grund hat der Bundesrat dem Beitrittgesuch eine Neutralitätserklärung beigefügt.
Nationalratspräsidentin Liliane Maury Pasquier und Ständeratspräsident Anton Cottier werden den Ausgang der UNO-Abstimmung in einer kurzen Ansprache zur Sessionseröffnung am 4. März würdigen.
Bern, 03.03.2002 Parlamentsdienste