Die Mitglieder der Schweizer Delegation bei der parlamentarischen Versammlung der Frankophonie (APF) bedauern den Entscheid des Bundesrates, auf einen Kredit für die Organisation der Frankophonie-Spiele 2009 zu verzichten. Dies umso mehr, als der Bundesrat sich im vergangenen Mai grundsätzlich für eine Unterstützung der Schweizer Kandidatur ausgesprochen hatte. Im Übrigen hatten die Büros dieses Geschäft den aussenpolitischen Kommissionen beider Räte bereits zur Vorprüfung überwiesen.

An der Jahreskonferenz der APF, welche im Juli dieses Jahres in Bern stattfand, wurde die Idee der Initianten dieser Bewerbung von den anwesenden Parlamentarierinnen und Parlamentariern sehr positiv aufgenommen.

Es ist bedauerlich, dass dieser positive Grundsatzentscheid nun wieder umgestossen worden ist, wird dies doch in den rund 50 Ländern der Frankophoniegemeinde einiges Befremden auslösen.

Die Delegation wünscht, dass der Bundesrat auf seinen Entscheid zurückkommt.

Bern, 03.10.2002    Parlamentsdienste