Der ursprünglich für 2020 vorgesehene Arbeitsbesuch musste wegen der Covid-19-Pandemie auf 2021 verschoben werden. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen Treffen auf Kommissionsebene und mit einzelnen Mitgliedern der Abgeordnetenkammer und des Senats. Diskutiert wird dabei insbesondere über die grenzüberschreitenden Beziehungen sowie über die Themen Steuern und Finanzen, Verkehr und Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Erholung Europas stehen. Zudem wird die Delegation die neue Schweizer Botschafterin in Italien, Monika Schmutz Kirgöz, treffen.
Es ist dies das erste offizielle Treffen der beiden Delegationen in ihren neuen Zusammensetzungen nach den Parlamentswahlen in Italien (2018) und der Schweiz (2019).
Italien ist der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien sind zudem geprägt von engen politischen, menschlichen und kulturellen Kontakten und häufigen Besuchen auf allen Ebenen. Zu den wichtigsten institutionalisierten Plattformen zählen der Wirtschaftsdialog, der Dialog zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und das «Forum per il dialogo tra la Svizzera e l’Italia». Darüber hinaus finden regelmässige hochrangige Treffen zu den Themen Verkehr, Energie und sektorielle Politik statt. 2020 exportierte die Schweiz Waren im Wert von 12,9 Milliarden Franken. Die Importe beliefen sich im selben Zeitraum auf 16,8 Milliarden Franken, was ein Gesamthandelsvolumen von 29,7 Milliarden Franken ergibt.
Der Schweizer Delegation gehören neben ihrem Präsidenten, Ständerat Marco Chiesa, Nationalrätin Anna Giacometti (FDP, GR) und Nationalrat Piero Marchesi (SVP, TI) an.