Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien zeichnen sich durch enge wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Bindungen, eine gemeinsame Sprache und regelmässige Kontakte auf allen Ebenen aus. Das Arbeitstreffen folgt auf einen
Rombesuch der Del-I im November 2021. Im Rahmen des Besuchs ist auch ein Treffen mit Nationalratspräsident Martin Candinas (Die Mitte, GR) geplant.
Auf dem Programm steht ausserdem ein Höflichkeitsbesuch bei Bundesrat Ignazio Cassis, dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Im Weiteren reist die italienische Delegation nach Zürich, wo ein Austausch über die bilaterale Zusammenarbeit in der Wissenschaft und eine Besichtigung der Ausstellung «Italianità. Erfahrungen aus der Schweiz» im Landesmuseum geplant sind.
Die Delegation der italienischen Freundschaftsgruppe, die zu Besuch in die Schweiz kommt, besteht aus deren Präsidenten Toni Ricciardi (Partito Democratico) sowie den Abgeordneten Enrico Borghi (Azione-ItaliaViva-RenewEurope), Giangiacomo Calovini, (Fratelli d’Italia), Emiliano Fenu (Movimento 5 Stelle), Franco Manes (Misto-Minoranze linguistiche) und Catia Polidori (Forza Italia – Partito popolare europeo).
Die Delegation für die Beziehungen zum italienischen Parlament (Del-I) bildet das Pendant zur italienisch-schweizerischen Freundschaftsgruppe des italienischen Parlaments. Die Freundschaftsgruppe umfasst 21 Mitglieder aus der italienischen Abgeordnetenkammer und dem italienischen Senat. Die Schweiz unterhält enge Beziehungen zu ihren Nachbarländern.
Die ständigen Delegationen pflegen den bilateralen Austausch mit den Parlamenten dieser Länder und auch auf Präsidentenebene der jeweiligen Parlamente finden regelmässig offizielle Besuche statt. Dies gilt auch für die Beziehungen zu Italien. Der südliche Nachbar ist der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz und die italienische Gemeinschaft stellt die grösste Ausländergemeinde im Land dar.