Am 30. Oktober findet das 53. Treffen des Gemischten Parlamentarischen Aus-schusses des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) statt. Es handelt sich dabei um das erste offizielle Zusammentreffen mit den Vertreterinnen und Vertretern des neuen Europäischen Parlaments in diesem Kontext. Neben den aktuellen Heraus-forderungen im europäischen Wirtschaftsraum werden auch die Beziehungen zwi-schen der Schweiz und der EU Gesprächsgegenstand sein.

​Der Gemischte Ausschuss des EWR vereint die ständige Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zur Schweiz, zu Norwegen, Island und zum EWR («DEEA-Delegation») und die ständigen parlamentarischen Delegationen der drei EWR/EFTA-Länder (Norwegen, Island und Liechtenstein). Die Schweiz verfügt im Gemischten Ausschuss des EWR über einen Beobachterstatus. Der Präsident der EFTA/EU-Delegation, Nationalrat Hans-Peter Portmann (FDP, ZH), der Vize-Präsident, Nationalrat Eric Nussbaumer (SP, BL), die Ständeräte Konrad Graber (CVP, LU) und Hannes Germann (SVP, SH) sowie Nationalrätin Kathy Riklin (CVP, ZH) werden dem 53. Treffen beiwohnen.


Nach den Europawahlen von Ende Mai 2019 bietet die gemeinsame Sitzung des Parlamentarierkommittees in Vaduz Gelegenheit für das erste offizielle Zusammentreffen mit der neu konstituierten DEEA-Delegation des Europäischen Parlaments, welche neu von Andreas Schwab (CDU, DE) angeführt wird.


Im Zentrum der Gespräche werden der Umfang, die Institutionen und Herausforderungen des EWR-Abkommens, dessen Weiterentwicklung und die Zukunft des Binnenmarktes stehen. Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen die jüngsten Entwicklungen in Bezug auf den Brexit sowie die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Weiterführende Informationen zum 53. Treffen des Gemischten Parlamentarischen EWR-Ausschusses sind auf der Website des Europäischen Parlaments erhältlich.