Auf Einladung von Mars Di Bartolomeo, Präsident der Abgeordnetenkammer des Grossherzogtums Luxemburg, wird Ständeratspräsident Raphaël Comte mit einer Parlamentarierdelegation vom 26. bis 28. Juni in Luxemburg weilen. Nebst Gesprächen mit Di Bartolomeo und weiteren Abgeordneten sind eine Audienz bei Seiner Königlichen Hoheit, Grossherzog Henri sowie ein Meinungsaustausch mit dem Präsidenten des Staatsrates Georges Wivenes geplant. Ein Gespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs Koen Lenaerts und eine Besichtigung des EUGH runden diesen Arbeitsbesuch in Luxemburg ab.
Von Luxemburg aus wird die Delegation zunächst nach Brüssel reisen, wo sie von der Senatspräsidentin Christine Defraigne empfangen wird. Weiter auf dem Programm steht ein Treffen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes Martin Schulz. Die Delegation wird sich zudem mit weiteren belgischen Senatoren über aktuelle Themen und die bilateralen Beziehungen der beiden Länder auszutauschen.
Am 30. Juni wird sich die Delegation zu Treffen mit der Senatspräsidentin Ankie Broekers-Knol und ausgewählten Vertretern des niederländischen Parlaments in Den Haag einfinden. Bei den Gesprächen stehen europapolitische sowie verkehrspolitische Fragen im Vordergrund. Mit dem Besuch des Seehafens Rotterdam wird schliesslich der Ausgangspunkt des europäischen Schienengüterverkehrskorridor Rotterdam-Genua, zu dem die Schweiz mit dem neuen Gotthard-Basistunnel einen wesentlichen Beitrag leistet, veranschaulicht.
Ständeratspräsident Raphaël Comte wird von einer Delegation begleitet, die sich aus der 2. Vizepräsidentin des Ständerates Karin Keller-Sutter (FDP. Die Liberalen, SG), Ständerat Robert Cramer (GP, GE), Ständerat Thomas Minder (Parteilos, SH), Ständerätin Géraldine Savary (SP, VD), Ständerätin Anne Seydoux-Christe (CVP, JU) sowie Martina Buol, Stv. Generalsekretärin der Bundesversammlung und Sekretärin des Ständerates und Nina Wirth, Aussenpolitische Beraterin zusammensetzt.