Dieser Besuch in Italien, einem der wichtigsten Partner der Schweiz, dient der Pflege der guten Beziehungen zwischen der Schweizer Bundesversammlung und dem italienischen Parlament, die unter anderem auf der gemeinsamen Sprache und den gemeinsamen demokratischen Werten beruhen. Ständeratspräsident Ivo Bischofberger wird die Gelegenheit ausserdem nutzen, um aktuelle Themen wie die Migrationspolitik, bei denen es der Zusammenarbeit bedarf, zur Sprache zu bringen.
Der Präsident der kleinen Kammer wird ferner von José Oberson Mau, dem Direktor der Schweizer Schule empfangen, die im Zentrum von Rom liegt und vom italienischen Staat anerkannt ist. In dieser Schule werden Schülerinnen und Schüler ab dem Alter von drei Jahren bis zur Matura gemäss Schweizer Lehrplan unterrichtet. Die erste Unterrichtssprache der Schule ist Deutsch, die zweite Italienisch, die Sprache des Gastgeberlandes und ebenfalls Schweizer Amtssprache. Von den rund 500 Schülerinnen und Schüler sind 35 Prozent Schweizer und 45 Prozent italienische Staatsangehörige. Die übrigen 20 Prozent stammen aus anderen Ländern. Ivo Bischofberger ist Vorstandsmitglied des Vereins educationsuisse, der unter anderem die Interessen der Schweizer Auslandsschulen gegenüber der Öffentlichkeit, der Wirtschaft und den Schweizer Institutionen vertritt.
Der Ständeratspräsident wird begleitet vom Schweizer Botschafter beim Heiligen Stuhl, Pierre-Yves Fux, von Konsul Giancarlo Paduano und von Minister Pietro Lazzeri von der Schweizer Botschaft in Rom.