Gemäss dem Weltfriedensindex, mit welchem das «Institute for Economics and Peace» jährlich die globale Friedfertigkeit ermittelt, hat die Welt im Jahr 2022 den niedrigsten Stand an Friedlichkeit während der letzten 15 Jahren erreicht. Vor diesem Hintergrund steht die 146. IPU-Versammlung im Licht des Themas «Förderung der friedlichen Koexistenz und integrativer Gesellschaften». Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben an der Generaldebatte die Gelegenheit, sich über bewährte Praktiken zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens auszutauschen.
Zudem wird die Versammlung voraussichtlich zwei Resolutionen verabschieden: Die Resolution «Cyberangriffe und Cyberkriminalität: Neue Risiken für die globale Sicherheit» der ständigen Kommission für Frieden und internationale Sicherheit und die Resolution «Massnahmen der Parlamente zur Erreichung einer negativen Kohlenstoffbilanz der Wälder» der ständigen Kommission für nachhaltige Entwicklung.
Schliesslich werden Nationalrätin Laurence Fehlmann Rielle (SP, GE) ihre Tätigkeit im Komitee für Nahostfragen und Nationalrat Laurent Wehrli (FDP, VD) in der Zypern-Vermittlungsgruppe aufnehmen. Beide wurden bei der letzten Versammlung (Ruanda, Oktober 2022) in diese IPU-Gremien gewählt.
Neben dem Präsidenten, Ständerat Daniel Jositsch (SP, ZH), und dem Vize-Präsidenten, Nationalrat Thomas Hurter (SVP, SH), wird die Schweizer Delegation durch die Nationalrätinnen Christine Badertscher (Grüne, BE) und Laurence Fehlmann Rielle (SP, GE) sowie Nationalrat Laurent Wehrli (FDP, VD) vertreten.
Weitere Informationen zur 146. Versammlung sind auf der Website der IPU zu finden:
146th Assembly and related meetings | Inter-Parliamentary Union (ipu.org)