Wie der Ständerat stimmte die SIK dem Rüstungsprogramm 2000 zu. Es sieht die Beschaffung von 186 schwedischen Schützenpanzern für 990 Millionen Franken, von 120 Schiesskommandanten-Fahrzeugen für 166 Millionen und von zwölf Minenräumpflügen für 22 Millionen vor.
Wie SIK-Präsident Boris Banga (SP/SO) am Dienstag vor den Medien sagte, seien die Konturen der Armee XXI genügend bekannt. Schützenpanzer blieben ein Kernelement auch der neuen Armee. Es gehe nicht an, 20-jährige Rekruten auf 40-jährigen Fahrzeugen auszubilden. Sonst sei deren Motivation dahin.
Der M-113 sei für die Zusammenarbeit mit dem Kampfpanzer Leopard zu langsam. Die Mobilität der Kampfbrigaden sei daher nicht mehr sicher gestellt, sagte Banga. Die vorgesehene Zahl der schwedischen CV-9030 mit neuster Technologie reiche aus, eine Panzerbrigade zu bestücken.
Das Rüstungsprogramm 2000 kommt in der Herbstsession in den Nationalrat. Der Rückweisungsantrag der SP wird als Minderheitsantrag ins Plenum getragen. In der Gesamtabstimmung passierte die Vorlage mit 18 zu 5 Stimmen.
sda/ats 22.08.2000