<p>Bern (sda) Die Nationalratskommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) ist auf das neue Gesetz über die universitären Medizinalberufe eingetreten. Ins Detail ging sie noch nicht, denn sie will am 3. Februar noch Anhörungen durchführen.
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Eintreten sei unbestritten gewesen, sagte SGK-Präsidentin Christine Goll (SP/ZH) am Freitagnachmittag vor den Bundeshausmedien. Das vom Bundesrat vorgeschlagene neue Gesetz soll jenes aus dem Jahr 1877 ablösen. Es legt die Ziele bei der Ausbildung von Ärzten, Pharmazeuten und Chiropraktoren fest.

Studiengänge bis zur eidgenössischen Schlussprüfung bestimmen die Universitäten weitgehend selbst, doch müssen sie sich dafür zertifizieren lassen. Weder ausgeschlossen noch vorgeschrieben ist die Strukturierung nach dem Bologna-Modell.

Im weiteren gab die SGK einer Initiative von Alexander Baumann (SVP/TG) mit 15 zu 8 Stimmen keine Folge. Baumanns Feststellung, dass in der Unfallversicherung für gewisse Berufe Grauzonen bestünden, stimme schon, sagte Thérèse Meyer (CVP/FR). Eine Revision des Unfallversicherungsgesetzes stehe aber ohnehin bevor.