Die Bundesversammlung ist bestürzt und betroffen über die unbeschreiblichen Ereignisse im Zuger Kantonsratssaal. Der noch tagende Nationalrat hat seine Sitzung abgebrochen, und das Parlament spricht den Angehörigen sein tiefes Beileid aus.

Die Parlamentsdienste haben das Sicherheitskonzept zusammen mit dem Bundessicherheitsdienst unverzüglich analysiert. Die Gefährdungsbeurteilung hat erhöhte Sicherheitsmassnahmen im Überwachungs- und Zutrittskontrollbereich zur Folge. Nachdem die Zutrittskontrollen bereits in den letzten Monaten ausgebaut worden sind, werden folgende sichtbare Sofortmassnahmen umgesetzt: Rigorose Identitäts- und Gepäckskontrolle sowie eine Badge-Tragpflicht.

In diesem Zusammenhang weist Nationalratspräsident Peter Hess darauf hin, dass ein Parlament seine Aufgabe nur dann wahrnehmen kann, wenn die Unabhängigkeit der Entscheidfindung sichergestellt ist.

Von 17.00 bis 17.30 steht Hans Peter Gerschwiler, stellvertretender Generalsekretär, im Journalistenzimmer für Fragen zur Verfügung

Bern, 27.09.2001