Am 28. November 2016 wurde Jürg Stahl zum Nationalratspräsidenten gewählt. Nun neigt sich sein Amtsjahr dem Ende zu. Konfrontiert mit 12 Stichworten, blickt der scheidende Nationalratspräsident zurück.

Lärm

Der Lärmpegel ist im Nationalratssaal oft zu hoch – aber ein lebendiges Parlament ist mir wichtiger als kollektives Schweigen.

St. Petersburg

Eine wunderschöne Stadt und Teil „meiner“ Delegationsreise nach Russland, wo ich von Mitgliedern aller 7 Bundeshausfraktionen begleitet wurde.

Olympische Spiele

Eine grosse Faszination mit vielen Emotionen. Ich denke, es ist an der Zeit, sie für nächste Generationen wieder in die Schweiz zu holen.

Rivella

Ich weiss nicht genau, wie viele Fläschchen ich während der Ratssitzungen getrunken habe. Für mich ist es das «Nationalgetränk» schlechthin – und zwar aus Überzeugung.

Jahreshöhepunkt

Die Übergabe eines von Kindern mit geistiger Beeinträchtigung gemalten. Bildes durch das Team der „Special Games“ in meinem Büro. Dieser Besuch hat mich stark berührt.


 

Freiwilligenarbeit

Sie ist das tragende Fundament unseres Landes. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren – sei es in den Familien, im Sport, in der Kultur und Gemeinschaft

Valérie

Meine 2-jährige Tochter hat mich in meinem Präsidialjahr mit ihrem Lachen und ihrem „Strolchentum“ abgelenkt und mir damit viel Kraft und Energie gespendet.

1. August

5 Auftritte, festliche Stimmung mit fröhlichen Menschen: Aber leider hatte ich viel zu wenig Zeit, um sitzen zu bleiben und mich mit anderen zu unterhalten.

Hüttenbuch

Tolle Erinnerungen an mein Amtsjahr stehen in meinem Hüttenbuch – dort verewigten sich meine Gäste mit Bild und Sprüchen.


Stahl

Ein robustes, verlässliches Material. Ich hoffe, ich war das während des letzten Jahres auch.   

Heimat

Das sind meine Familie, meine Freunde und meine Schweiz.

Unparteilichkeit

Das ist das Los des Ratspräsidenten. Sie fiel mir nicht schwer, aber wahrscheinlich war ich zur eigenen Fraktion strenger als zu anderen…