Vjosa Osmanis offizieller Besuch in Bern ist ein spezieller: Die Einladung zum
parlamentarischen Gegenbesuch richtete sich an die Präsidentin des kosovarischen Parlaments. Seit November 2020 ist Vjosa Osmani jedoch auch amtierende Staatspräsidentin.
Während des offiziellen Empfangs in Bern werden sich Nationalratspräsident Andreas Aebi und Vjosa Osmani über die Wahlen vom 14. Februar 2021 und das Schweizer Engagement in Kosovo austauschen. Ebenfalls auf der Themenliste stehen Massnahmen im Kampf gegen COVID-19 und die Normalisierung der Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien. Vorgesehen sind zudem Höflichkeitsbesuche bei Ständeratspräsident Alex Kuprecht (SVP, SZ) und bei Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Die Schweiz hat Kosovo vor genau 13 Jahren, am 27. Februar 2008, als unabhängige Republik anerkannt. Im Rahmen der Schweizer Ostzusammenarbeit gehört der junge Staat zu den
Schwerpunktländern der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Zudem engagiert sich die
Schweizer Armee seit 1999 in der Friedensförderung vor Ort. Im Juni 2020 stimmte das Schweizer Parlament einer
Verlängerung des Swisscoy-Einsatzes von 195 Armeeangehörigen bis 2023 zu. Die Schweiz und Kosovo sind folglich bereits auf vielen Ebenen eng miteinander verbunden, nicht zuletzt dank der bedeutenden kosovarischen Diaspora in der Schweiz. Der offizielle Besuch zeugt vom Willen beider Staaten, diese bilaterale Beziehung auch auf parlamentarischer Ebene zu stärken.
Hinweis an die Medienschaffenden: Im Anschluss an das Arbeitsgespräch werden Nationalratspräsident Andreas Aebi und Parlamentspräsidentin Vjosa Osmani der Presse für Fragen zur Verfügung stehen. Der Point de Presse findet am 3. März 2021 um 10:40 Uhr
im Salon Royal des Hotel Bellevue statt. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme vorab bei den Parlamentsdiensten an:
information@parl.admin.ch.