Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats (RK-N) hat sich anlässlich ihrer Sitzung heute Morgen mit dem tragischen Brand in einer Bar in Crans-Montana befasst, bei dem in der Silvesternacht zahlreiche, zum Teil sehr junge Personen getötet oder schwer verletzt wurden. Die Kommission bekundet den Opfern und ihren Familien und Angehörigen ihr tief empfundenes Mitgefühl.

Die Kommission hat sich vom Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, Bundesrat Beat Jans, über die Grundlagen informieren lassen, die für eine koordinierte Hilfe an die Opfer im Rahmen der Gesetzgebung zur Opferhilfe vorhanden sind. Sie begrüsst es, dass auch der Bundesrat alles daransetzt, dass den Opfern sowie deren Familien und Angehörigen rasch, unkompliziert und wirkungsvoll geholfen wird.

Vor dem Hintergrund der erhaltenen Informationen und aus Respekt gegenüber den Betroffenen sieht die Kommission davon ab, derzeit selbst aktiv zu werden.

Sie wendet sich mit Mitgefühl an die schwer gezeichneten Verletzten und wünscht ihnen alles Gute sowie viel Kraft für ihre Genesung. Den von einem schweren Verlust getroffenen Familien und Angehörigen entbietet sie ihr aufrichtiges Beileid.

Die Kommission tagte am 8./9. Januar 2026 unter dem Vorsitz von Nationalrätin Barbara Steinemann (V/ZH) in Bern.