Liebe Schweizerinnen und Schweizer aus aller Welt
Sehr geehrte Damen und Herren

Für Sie als Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer steht die gan-ze Welt offen. Deshalb fühlen Sie sich am diesjährigen Kongress sicher besonders wohl: Denn Basel am Dreiländereck gilt zu Recht als eine sehr weltoffene Stadt. Ich begrüsse Sie hier am Rhein ganz herzlich.

Vous faites partie de ces personnes, ou de ces familles, qui ont un jour décidé de quitter la Suisse, chacun avec ses raisons. Pourtant, l’évènement qui nous réunit ici aujourd’hui prouve que, même si l’on est heureux de partir, on apprécie parfois de retrouver ses racines – ne fut-ce que brièvement.
Récemment, plusieurs sportifs célèbres d’origine suisse ont réalisé des exploits qui ont eu un grand retentissement dans notre pays : « Big Ben »Roethlisberger, le quarterback des Steelers de Pittsburgh est le plus jeune quarterback de l’histoire à avoir remporté le SuperBowl. Ci-tons aussi le hockeyeur Martin Gerber, qui a remporté la Stanley-Cup avec son équipe des Carolina Hurricanes.

Aber nicht nur derart prominente Köpfe, nein, Sie alle sind wichtige Bot-schafterinnen und Botschafter unseres Landes. Präsenz Schweiz kom-mentiert die von ihr durchgeführten Image-Studien wie folgt:
„Die Image-Studien und Medienbeobachtungen, die Präsenz Schweiz seit 2001 durchführen, zeigen, dass das Image der Schweiz im Ausland insgesamt gut ist. Klar zum Ausdruck gekommen ist auch, dass sich In-formationsanstrengungen lohnen. „Wer über die Schweiz informiert ist, hat in der Regel ein erkennbar positiveres und vollständigeres Bild. Fest-zustellen ist zudem, dass die grundsätzlich positive Wahrnehmung der Schweiz nicht für alle Ewigkeit als selbstverständlich betrachtet werden darf. Die permanente und intensive Pflege der für die Schweiz wichtigen Zielpublika und Netzwerke ist deshalb unerlässlich.“
Diese permanente und intensive Pflege der Beziehungen funktioniert. Auch in dieser Hinsicht haben Sie die Wurzeln zu Ihrer Heimat keines-falls verloren. Sie gründen Vereine, fast mehr noch als wir dies in der Schweiz tun. Allein in Deutschland habe ich von Aachen über Jestetten und Sachsen-Anhalt bis Wuppertal 42 Schweizer Vereine
gezählt. Ich bin überzeugt, dass die Vereine mindestens soviel und viel-leicht sogar noch wertvollere Überzeugungs- und Image-Arbeit leisten als die oft teuren Kommunikationsagenturen.

Die Schweiz blickt auf eine lange Emigrationsgeschichte zurück. Gerade Menschen aus Randregionen hatten oft kein Auskommen und versuch-ten ihr Glück im Ausland. Die ersten Schweizer, die beispielsweise ihre Fähigkeiten zur Schokoladeproduktion ins Ausland mitnahmen, stamm-ten aus den Gebieten der heutigen Kantone Tessin und Graubünden. Diese Gebiete pflegten enge Kontakte zum benachbarten Italien, das im 18. Jahrhundert die beste Schokolade herstellte. Zu den ersten Schoko-ladepionieren gehörten die Brüder Josty aus dem Bündnerland. In den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts eröffneten sie in Berlin ihr Schokola-degeschäft, das wegen seiner erstklassigen Schokolade bald grosse Be-rühmtheit erlangte. Die Schriftsteller Heinrich Heine und Theodor Fonta-ne erwähnen die Konditorei Josty mit Begeisterung. Im frühen 20. Jahr-hundert wurde das Geschäft der Jostys zum Treffpunkt für Politiker, Künstler und Schriftsteller. Erich Kästner zum Beispiel schrieb seinen Kinderroman „Emil und die Detektive“ auf der Terrasse der Konditorei Josty.

Anche molti architetti provenienti dalla Svizzera hanno creato opere im-portanti. Ad esempio numerosi architetti e mastri costruttori ticinesi han-no partecipato alla costruzione di San Pietroburgo. Per questo motivo ancora oggi nel pittoresco villaggio di Astano nei pressi di Lugano c’è una Piazza San Pietroburgo.
Mit der Architektur nähern wir uns bereits dem Bundeshaus. Dessen Ar-chitekt, der 1847 geborene Hans Wilhelm Auer, studierte an der Bauab-teilung der Eidgenössischen Polytechnischen Schule in Zürich und folgte Vorlesungen und praktischen Übungen, die Gottfried Semper, einer der bedeutendsten Architekten des 19. Jahrhunderts, dort anbot. 1869 - Hans Wilhelm Auer war 22 Jahre alt - übertrug ihm Theophil Hansen, der Architekt des österreichischen Parlamentsgebäudes in Wien, während zehn Jahren die Leitung der dortigen Grossbaustelle. Somit war Hans Wilhelm Auer bestens für seine Aufgabe in Bern vorbereitet. Er kannte die Anforderungen, die ein Parlamentsgebäude zu erfüllen hatte. Zudem besuchte er zweimal den eben erst fertig gestellten Reichstag in Berlin.

Au Palais du Parlement justement, les Suisses de l’étranger sont sou-vent évoqués. Si vous tapez « Auslandschweizer » dans le moteur de recherche de la banque de données des objets parlementaires sur le site Internet du Parlement, vous trouverez 126 résultats. Soit autant d’interventions portant sur des thèmes aussi variés que les « Écoles suisses à l’étranger », l’« Avenir de Swissinfo », les « Mentions figurant dans le passeport suisse », la « Participation à la vie politique du pays des Suisses de l’étranger » ou encore la nécessité de « Défendre la Cin-quième Suisse comme lien avec le monde ».

In tema di politica vi ricordo che l’anno prossimo, il 21 ottobre 2007, si svolgeranno le elezioni del Consiglio nazionale e vi invito calorosamente a esprimere il vostro voto. L’esempio recente dell’Italia ha mostrato quanto possono essere decisivi i voti pronunciati dai cittadini che abitano all’estero.
Für das Engagement für die Schweiz danke ich ihnen ganz herzlich und wünsche ihnen einen erfolgreichen Kongress.