Im Rahmen eines Ausblicks zur Aussenwirtschaftspolitik der Schweiz informierte Wirtschaftsminister Parmelin insbesondere über die Bedenken des Bundesrates in Bezug auf die unsichere Weltwirtschaftslage. Er erläuterte die Auswirkungen der Erosion der regelbasierten multilateralen Welthandelsordnung, welche die Basis für die erfolgreiche Exportwirtschaft und den Wohlstand der Schweiz bildet. In diesem Zusammenhang erkundigte sich die Kommission nach den Anstrengungen des Bundesrates zur Förderung und Weiterentwicklung des Multilateralismus, namentlich im Rahmen von WTO und OECD. Weiter wurde die Aussenpolitische Kommission (APK-N) über die strategischen Massnahmen ins Bild gesetzt, welche der Bundesrat vorsieht, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz – namentlich im digitalen Wirtschaftsumfeld der Zukunft – zu erhalten.
Gleichzeitig mit dem Aussenwirtschaftsbericht unterbreitet der Bundesrat dem Parlament ein Landwirtschaftsabkommen mit Israel, ein Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich, ein Abkommen mit der Türkei im Rahmen des Allgemeinen Präferenzensystems sowie die zolltarifarischen Massnahmen des Jahres 2019 zur Genehmigung. Die Kommission ist ohne Gegenstimme auf die Landwirtschafts- und Handelsabkommen sowie auf den Bundesbeschluss betreffend die zolltarifarischen Massnahmen 2019 eingetreten. In der Gesamtabstimmung hat die APK-N alle drei Abkommen sowie die zolltarifarischen Massnahmen einstimmig genehmigt.
Schliesslich wurde die Kommission über das Treffen zwischen Vertretern des Bundesrates und US-Präsident Trump am letzten WEF in Davos informiert. Dabei war insbesondere der Stand der exploratorischen Gespräche zu einem Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und den USA von Interesse.