Mariangela Wallimann-Bornatico (Jg. 1948) begründet ihre Demission im Schreiben an die Ratspräsidien damit, dass für sie die Zeit gekommen sei, neue Herausforderungen anzunehmen. Weiter betont sie im Rücktrittsschreiben, dass es ihr in ihrer Amtszeit immer ein grosses Anliegen war, den Zusammenhalt der Kulturen der Schweiz zu fördern.
Mariangela Wallimann-Bornatico stammt aus dem Puschlav und wurde im Jahre 2000 zur Generalsekretärin der Bundesversammlung gewählt. Ihre vorherige berufliche Laufbahn führte die Juristin bereits in den 70er Jahren in das Sekretariat der Bundesversammlung, später war sie persönliche Mitarbeiterin von Bundesrat Flavio Cotti, stellvertretende Pressechefin der SRG und ab 1994 Sekretärin der Geschäftsprüfungskommissionen der eidgenössischen Räte. Als Generalsekretärin der Bundesversammlung leitet sie das Sekretariat des Büros Nationalrates, der Verwaltungsdelegation und der Koordinationskonferenz. Sie trägt die Verantwortung für den Ratsbetrieb und führt die Parlamentsdienste, die Stabsstelle der eidgenössischen Räte.
Gemäss Parlamentsgesetz wird die Nachfolgerin oder der Nachfolger der ausscheidenden Generalsekretärin durch die Koordinationskonferenz (Büro des Nationalrates und Büro des Ständerates) gewählt. Die Vereinigte Bundesversammlung bestätigt die Wahl.
Der Zeitpunkt der Ersatzwahl ist noch offen.
Bern,
01.09.2007 Parlamentsdienste