In der Zentralafrikanischen Republik wurde Nationalratspräsident Page von Staatspräsident Faustin-Archange Touadéra sowie vom Präsidenten der Nationalversammlung, Simplice Mathieu Sarandji, empfangen. Weitere Gespräche führte er mit Premierminister Félix Moloua, Aussenministerin Sylvie Baïpo-Temon und Gesundheitsminister Pierre Somsé. Im Zentrum der Gespräche standen die politische und sicherheitspolitische Lage des Landes, die Rolle der internationalen Gemeinschaft sowie das langjährige Engagement der Schweiz in den Bereichen humanitäre Hilfe, Gesundheitsversorgung und Friedensförderung.
Nationalratspräsident Page besuchte zudem das humanitäre Büro der Schweiz in Bangui und die UN-Friedensmission MINUSCA, die seit 2014 den Friedensprozess begleitet, die Zivilbevölkerung schützt und den Wiederaufbau staatlicher Strukturen unterstützt. Ausserdem tauschte er sich mit Vertreterinnen und Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und des Sonderstrafgerichts (Cour pénale spéciale) aus. Schliesslich besuchte der Nationalratspräsident das Radio Ndeke Luka, das im Rahmen der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit unterstützt wird und der Bevölkerung ermöglicht, auch in abgelegenen Gebieten Zugang zu zuverlässigen und geprüften Informationen zu haben.
In Kamerun wurde Nationalratspräsident Page vom Präsidenten der Nationalversammlung, Théodore Datouo, empfangen und wohnte als Ehrengast der feierlichen Schlusssitzung der Parlamentssession bei. Im Austausch mit Mitgliedern der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Schweiz–Kamerun bekräftigte er die Bedeutung des parlamentarischen Dialogs für die Vertiefung der bilateralen Beziehungen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Besichtigung des Institut Agricole d’Obala, das in enger Zusammenarbeit mit Schweizer Partnern Fachkräfte in Landwirtschaft und Agrotechnologie ausbildet. Nationalratspräsident Page würdigte den Beitrag des Instituts zur beruflichen Bildung und zur nachhaltigen Entwicklung. Den Abschluss des bilateralen Programms bildete ein Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Gemeinschaft, der Schweizer Wirtschaft und von Partnerorganisationen in Yaoundé.
Mit seinem Besuch unterstrich Nationalratspräsident Page das Engagement der Schweiz für Frieden, Rechtsstaatlichkeit und nachhaltige Entwicklung sowie die Bedeutung des parlamentarischen Dialogs mit den Ländern Afrikas. Im Anschluss an das bilaterale Programm nimmt er an der 51. Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der Frankophonie (APF) in Yaoundé teil.